20 Jahre Spatenstich Freilichtmuseum Beuren

Anlässlich der Veranstaltung "20 Jahre Spatenstich Freilichtmuseum Beuren" würdigte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk die Freilichtmuseen als Mittler zwischen Vergangenheit und Gegenwart. "Die Freilichtmuseen im Land stehen für die authentische und anschauliche Vermittlung von Geschichte. Als "Museen für die ganze Familie" sind sie auch wichtige außerschulische Lernorte. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag, damit die bildungspolitischen Ziele des Landes erreicht werden können" so Birk am 10. Juni in Beuren.

10.06.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das 1987 auf den Weg gebrachte und 1995 eröffnete Freilichtmuseum Beuren habe als eines der jüngeren Museen eine sehr erfreuliche Entwicklung genommen, so der Staatssekretär. "Es ist bekannt für seine qualitätsvollen und museumsdidaktisch modern gestalteten Präsentationen, die von einem umfangreichen Führungs- und Veranstaltungsprogramm begleitet werden." Mit seinen mittlerweile 22 originaltreu wieder aufgebauten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden biete es einen spannenden Einblick in ganz verschiedene Lebensbereiche sowohl des ländlichen als auch des kleinstädtischen Milieus.

"Besonders hervorheben möchte ich, dass bei der historischen Vermittlung vergangener Zeiten die Bezüge zur Gegenwart stets im Blick behalten werden", betonte Birk. So würden beim "Tag des Hanfs" Gefahren des Drogenmissbrauchs deutlich angesprochen. "Dies ist ein Beleg für die Aktualität und Attraktivität der Einrichtungen", so der Staatssekretär.

Für den Erhalt alter Baustrukturen des ländlichen Lebens in den insgesamt sieben baden-württembergischen Freilichtmuseen hat das Land seit 1979 Zuschüsse von fast 50 Mio. Euro bereitgestellt. Träger der Freilichtmuseen sind die Landkreise und Vereine.

Durch die "Arbeitsgemeinschaft der regionalen ländlichen Freilichtmuseen in Baden-Württemberg" bündeln die "Sieben im Süden" ihre Interessen und erreichen damit eine größere Öffentlichkeit. Die einzelnen Museen haben sich zu wichtigen Zentren der Präsentation historisch ländlichen Lebens herausgebildet. Bisher konnten insgesamt rund 160 kulturhistorisch und heimatgeschichtlich wertvolle Gebäude aus fünf Jahrhunderten bewahrt werden. Die Tatsache, dass sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der baden-württembergischen Museumslandschaft geworden sind, spiegelt sich nicht zuletzt in konstant hohen Besucherzahlen von rund 630.000 Besucherinnen und Besuchern jährlich wider.

Weitere Informationen: www.landmuseen.de/


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden