Ahnen: Engagement junger Menschen braucht Unterstützung

Jugendliche und Kinder sollen in Rheinland-Pfalz noch besser darauf vorbereitet werden, an demokratischen Entscheidungsprozessen mitzuwirken und sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einzumischen. Das kündigte Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen heute in Mainz an. Unter dem Tagungsmotto "Kinder und Jugendliche beteiligen - ein Gewinn für alle" diskutierten im Mainzer Tagungszentrum Erbacher Hof mehr als 150 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Politik und Verwaltung auf Kreis-, Stadt- und Verbandsgemeindeebene über eine noch stärkere Beteiligung junger Menschen bei kommunalpolitischen Entscheidungen.

16.04.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Mit Stolz verwies die Jugendministerin darauf, dass ein breites Kooperationsbündnis bestehend aus Ministerium, der Bertelsmann Stiftung, den Kommunalen Spitzenverbänden, der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz, dem Landesjugendring und dem Sozialpädagogischen Fortbildungszentrum zu diesem Thema eingeladen habe. "Die Tatsache, dass die Bertelsmann-Stiftung bei der Entscheidung über den Tagungsort zu diesem Thema als Begründung die vielfältigen Mitwirkungs- und Beteiligungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in Rheinland-Pfalz angeführt hat, ist für uns Anerkennung und Ansporn zugleich. Wir wollen dafür sorgen, dass diese Möglichkeiten konsequent weiter verbessert werden", sagte Doris Ahnen.

Im nächsten Schuljahr soll es erstmals einen "Tag des politischen Gesprächs" in den weiterführenden Schulen geben. Dabei werden Politikerinnen und Politiker der verschiedensten Ebenen – aus der Kommunal- und der Landespolitik ebenso wie aus der Bundes- und Europapolitik, aber auch Vertreterinnen und Vertreter von Nichtregierungsorganisationen in den Schulen in Aktionen und Projekte zu jährlich sich ändernden Themen eingebunden. Ziel: Das Interesse junger Leute an gesellschaftlichen und politischen Fragen soll durch einen direkten Dialog zwischen Schülerinnen und Schülern sowie politisch Handelnden intensiviert werden.

"Viele Studien belegen eine hohe Bereitschaft junger Menschen, sich in sozialen und gesellschaftlichen Projekten zu engagieren. Ziel der Landesregierung ist es, ihnen dazu möglichst viele Chancen zu bieten, und ihnen das Rüstzeug für ein erfolgreiches Engagement zu vermitteln. Wir wollen Beteiligungsmöglichkeiten junger Menschen insbesondere dort weiter stärken und ausbauen, wo sie leben und wo sie ihre Mitwirkung direkt als sinnvoll erfahren können. Von der Partizipation Jungendlicher profitieren alle – die Jugendlichen, die Politik und die Gesellschaft", unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden