Ahnen: Enorme Resonanz für zweite landesweite Woche der Kinderrechte
Die zweite "Woche der Kinderrechte" in Rheinland-Pfalz wird rund um den Weltkindertag am 20. September 2008 wieder eine Vielzahl attraktiver und interessanter Veranstaltungen für Kinder bieten, das Angebot des Vorjahres wird dabei deutlich übertroffen. Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland im Jahr 2007 eine landesweite "Woche der Kinderrechte" ins Leben gerufen und fördert dies aus Landesmitteln. Eigenständige Rechte von Kindern sind weltweit 1989 in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben worden.
11.04.2008 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz"Die Resonanz in den Kommunen auf diese zweite Woche für die Kinderrechte ist noch größer ausgefallen als im Startjahr. Jugendämter und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe nehmen die Idee nicht nur mit viel Engagement, sondern auch mit viel Phantasie auf", freute sich Jugendministerin Doris Ahnen. In fast der Hälfte aller 42 Jugendamtsbezirke landesweit könne eine bunte Palette von Aktionen und Veranstaltungen mit Landeszuschüssen von insgesamt mehr als 35.000 Euro unterstützt werden. Im Zentrum der zweiten landesweiten Woche der Kinderrechte steht das in den Artikeln 13 und 17 der UN-Konvention formulierte "Recht des Kindes auf Information". Im Startjahr hatte das Recht von Kindern auf Beteiligung am kulturellen Leben die Woche geprägt.
Eine ganz zentrale Rolle kommt bei den Veranstaltungen im Herbst 2008 den Medien zu. Neben den Jugendämtern, den Kinder- und Jugendbüros sowie vielen Kinder- und Jugendorganisationen beteiligen sich daher an der diesjährigen "Woche der Kinderrechte" auch in erheblichem Umfang die Medienunternehmen in Rheinland-Pfalz. Und die Palette der Aktionen ist breit: Ob nun bei den "Rasenden Reportern" in Frankenthal, beim Kinder-Fernsehen in Mainz, bei gemeinsamen Aktionen mit verschiedenen ortsansässigen Medien im Kreis Altenkirchen oder bei der Gestaltung eines interaktiven Internetangebots in Bad Dürkheim – der Einfluss der Medien auf die Gesellschaft, deren Methoden und Techniken prägen weite Teile der diesjährigen "Woche der Kinderrechte". Selbst organisierte Umfragen sollen Kindern und Jugendlichen Hinweise dafür liefern, wie Meinungen und Werturteile entstehen, selbst verfasste Reden auf Kundgebungen sollen zeigen, wie man Meinungen am besten transportieren kann, und eine Plakataktion macht anschaulich, wie man andere Menschen auf etwas aufmerksam macht.
"Die Rechte von Kindern werden in Rheinland-Pfalz sehr ernst genommen. Das zeigen die vielen Projekte in dem vor 13 Jahren gestarteten ressortübergreifenden Aktionsprogramm ,Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz´, Landesprogramme wie das Ganztagsschulprogramm oder das Kindertagesstättenprogramm ,Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an´, aber auch die zahlreichen Beteiligungsprojekte für Kinder und Jugendliche, die unter anderem auf der Internetplattform www.net-part.rlp.de zusammengefasst sind", hielt Jugendministerin Ahnen fest und ergänzte: "Die alljährlich stattfindende ,Woche der Kinderrechte´ ist ein zusätzliches Signal, wie wichtig es für die ganze Gesellschaft ist, die Rechte von Kindern ganz oben in der politischen Prioritätenskala anzusiedeln."
Mehr zum Thema Kinderrechte im Internet unter: www.kinderrechte.rlp.de
Anlage: Liste der vom Land geförderten Projekte in der "Woche der Kinderrechte 2008" (siehe rechte SPalte oben)
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