Ahnen: Kinderrechte müssen im Zentrum der Politik stehen

Zum Auftakt der ARD-Themenwoche "Kinder sind Zukunft" hat die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen heute in Mainz eine landesweite jährliche "Woche der Kinderrechte" angekündigt.

14.04.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Zum Auftakt der ARD-Themenwoche "Kinder sind Zukunft" hat die rheinland-pfälzische Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen heute in Mainz eine landesweite jährliche "Woche der Kinderrechte" angekündigt. "Kinderfreundliche Rahmenbedingungen zu verbessern und die Rechte von Kindern zu stärken, das müssen zwei Eckpfeiler einer zukunftsfähigen Politik sein. Die Rundfunkanstalten der ARD unterstreichen das dankenswerterweise mit ihrer Themenwoche 2007, die heute beginnt. In Rheinland-Pfalz will die Landesregierung diese Eckpfeiler nun durch die Förderung einer ,Woche der Kinderrechte´ und durch das neue Internet-Angebot www.kinderrechte.rlp.de weiter verstärken", unterstrich Doris Ahnen beim Aktionstag "Kinder haben Rechte" im Staatstheater Mainz. Das Staatstheater hatte für insgesamt 260 Kinder, Jugendliche und deren Eltern seine Pforten geöffnet und ihnen Gelegenheit zu einem Besuch des Theaters und zu einem Blick hinter die Kulissen geboten. In kürzester Zeit war der Aktionstag ausgebucht.

Bessere Rahmenbedingungen für Kinder unterstütze Rheinland-Pfalz bereits unter anderem mit dem 1995 gestarteten ressortübergreifenden Aktionsprogramm "Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz" mit einer Vielzahl von Projekten, aber auch mit zentralen bildungspolitischen Aktivitäten wie dem Ganztagsschulprogramm und dem Kindertagesstättenprogramm "Zukunftschance Kinder – Bildung von Anfang an", hielt die Bildungs- und Jugendministerin fest und ergänzte: "Gemeinsam mit den Aktivitäten vieler Kommunen, Institutionen und Verbände werden damit die Zukunftschancen von Kindern und die Möglichkeiten verbessert, dass alle Kinder ihre Rechte wahrnehmen können."

Diese Entwicklung noch stärker in die Fläche tragen sollen nun die neue Internetpräsenz des Bildungs- und Jugendministeriums www.kinderrechte.rlp.de sowie die Landesunterstützung für eine jährliche "Woche der Kinderrechte". "Die neue Interseite liefert dabei nicht nur einen Überblick über die Inhalte der UN-Kinderrechtskonvention sowie die nationale und regionale Umsetzung auf rechtlicher Ebene, sie bietet vor allem eine Vielzahl von Beispielen aus dem Land, wie diese Kinderrechte ganz konkret vor Ort umgesetzt werden können", sagte Doris Ahnen. So fänden sich dort beispielsweise Checklisten dafür, wie Museen oder Gaststätten kinderfreundlicher werden können, ebenso wie Handlungsanleitungen und Beispiele für die direkte Beteiligung von Kindern an kommunalen Planungen oder für die Erstellung von Kinderstadtplänen.

Die führende Rolle von Rheinland-Pfalz als kinderfreundliches Land ausbauen wolle die Landesregierung zudem mit einer künftigen alljährlichen "Woche der Kinderrechte", kündigte die Bildungs- und Jugendministerin weiter an. Rund um den Weltkindertag am 20. September werde das Land ab diesem Jahr in verschiedenen Regionen des Landes Aktivitäten und Veranstaltungen fördern, in denen ein in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebener Rechtsanspruch thematisiert werde. Die erste "Woche der Kinderrechte" vom 20. bis 27. September 2007 solle dabei das Recht von Kindern auf Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben in den Mittelpunkt stellen. "Ein schönes Beispiel für mögliche Aktivitäten in dieser ersten ,Woche der Kinderrechte´ ist der heutige Aktionstag für Kinder hier im Mainzer Staatstheater, der durch das Engagement vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kinder ein voller Erfolg ist", sagte Doris Ahnen, die sich dafür beim Intendanten des Staatstheaters, Matthias Fontheim, und bei der Generalmusikdirektorin des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz, Catherine Rückwardt, bedankte.


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