Ahnen: Land unterstützt engagierte Initiativen zur Entwicklung von Kindern

Mit mehr als 122.000 Euro unterstützt die Landesregierung in diesem Jahr Maßnahmen im Bereich des Kinderschutzes sowie der Förderung von Kindern. "Selbstverständlich bedarf eine wirksame Kinderpolitik gesetzlicher und struktureller Maßnahmen. Sie ist vor allem aber auch auf den Einsatz engagierter Menschen vor Ort angewiesen. Es ist mir deshalb ein besonderes Anliegen, solche Initiativen innerhalb des Aktionsprogramms Kinderfreundliches Rheinland-Pfalz zu fördern und damit Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen", sagte Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur.

15.02.2007 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Zu den geförderten Projekten gehören die Kinder- und Jugendtelefone des Kinderschutzbundes in Rheinland-Pfalz an den Standorten Bad Dürkheim/Neustadt, Germersheim-Speyer, Kaiserslautern, Landau, Ludwigshafen, Mayen-Koblenz-Neuwied, Trier und Wittlich. Die Landesförderung dient der Weiterbildung der Telefonberaterinnen und –berater, die Kindern und Jugendlichen unter der kostenfreien "Nummer gegen Kummer" 0800-111 0 333 Hilfe bei Schulproblemen oder auch Gewalterfahrungen anbieten.

Mit dem Ziel, Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen, fördert das Land ebenso die Elterntelefone des Deutschen Kinderschutzbundes an den Standorten Bad Neuenahr-Ahrweiler, Kaiserslautern, Ludwigshafen und Mainz (Telefon 0800- 111 0 550) wie auch die Elternkurse "Starke Eltern – starke Kinder". Allein im Jahr 2005 besuchten mehr als 400 Mütter und Väter diese Kurse, die auch einen Beitrag zur gewaltfreien Erziehung leisten sollen.

Weil die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Orts- und Kreisverbänden des Deutschen Kinderschutzbundes einen wichtigen Beitrag zur Qualitätsentwicklung im Kinderschutz leisten, fördert das Land sie ebenso wie Fachtagungen zur Umsetzung des neuen Kinderschutz-Paragrafen im Kinder- und Jugendhilfegesetz.

Des Weiteren erhalten auch gesundheitsfördernde Projekte – insbesondere in rheinland-pfälzischen Spiel- und Lernstuben sowie Horten – eine Landesförderung. Einerseits kommen Mittel den Kindertagesstätten zugute, die durch Kooperationsverträge mit Sportvereinen und durch zusätzliche Bewegungsangebote einen Beitrag zur Gesundheitsförderung für Kinder leisten. Andererseits werden Initiativen zur Förderung einer gesunden und ausreichenden Ernährung bewilligt. Beispielhaft ist hierbei das Projekt "Frühstücksbox Vitaminchen" der Kindertagesstätte Johanneskirche in Idar-Oberstein zu nennen, das mit Pflanz-, Spiel- und Bauaktionen sowohl Kinder als auch Eltern anspricht.


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