Ankauf des Gemäldes "Frau mit schwarzem Mantel" von George Grosz für die Pinakothek der Moderne

Den Ankauf des Gemäldes "Frau mit schwarzem Mantel" von George Grosz hat Kunstminister Thomas Goppel genehmigt und die entsprechenden Mittel für die Staatsgemäldesammlung freigegeben.

02.05.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Wie der Minister am Freitag in München mitteilte, kann das Gemälde dank einer gemeinsamen Initiative des Freistaats Bayern, der Kulturstiftung der Länder und privater Förderer wie die der Theo Wormland Stiftung für die Sammlung Moderner Kunst in der Pinakothek der Moderne erworben werden. Das lebensgroße Bildnis einer unbekannten jungen Frau in Dreiviertelansicht gehört zu einer kleinen Gruppe neusachlicher Porträts von George Grosz, die zwischen 1925 und 1927 entstanden sind. Im Gesamtwerk von George Grosz bilden die wenigen neusachlichen Werke, unter denen dieses Porträt einen besonderen Rang einnimmt, eine eigenständige Gruppe. Im Gegensatz zu der beißenden Gesellschaftskritik seiner politisch motivierten Kunst geht es ihm hier um die nüchterne Darstellung des Durchschnittsmenschen, der in seinem unspektakulären Leben ernst genommen wird. Das Werk fügt sich besonders gut in den vorhandenen Bestand der Staatsgemäldesammlung ein.


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