Ausstellung über 550 Jahre württembergische Landtage in Stuttgart eröffnet

Als "beeindruckende Präsentation der historischen Entwicklung der politischen Mitsprache von den mittelalterlichen Landständen zum demokratischen Parlment" bezeichnete Staatssekretär Dr. Dietrich Birk die Ausstellung "Landschaft, Land und Leute: Politische Partizipation in Württemberg 1457 bis 2007" anlässlich deren Eröffnung am 6. November in Stuttgart. "Wir können hier ein Demokratieverständnis fassen und verfolgen, das auf das Allgemeinwohl als Wohl des Landes zielt und durch persönliches Engagement und Zivilcourage sein besonderes Profil gewinnt", betonte Staatssekretär Birk.

06.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Die Schau wird im Haus des Landtags von Baden-Württemberg gezeigt und stellt anhand wertvoller Exponate und Zeugnisse bekannter Persönlichkeiten die

Geschichte und Entwicklung der württembergischen Landtage und Landstände seit deren Ersterwähnung im Jahr 1457 dar.

Der Staatssekretär würdigte die historische Ausstellung zum Landtagsjubiläum als "gutes Beispiel für die Zusammenarbeit der staatlichen Kultureinrichtungen entlang der Stuttgarter Kulturmeile". Die vom Landesarchiv Baden-Württemberg konzipierte und gestaltete Ausstellung wurde vom Landesmuseum Württemberg, der Württembergischen Landesbibliothek und dem Haus der Geschichte

unterstützt. Das Institut für geschichtliche Landeskunde an der Universität Tübingen unter Professor Sönke Lorenz hat ebenfalls an der Ausstellung und dem Katalog mitgearbeitet.

Der Blick in die Geschichte mache deutlich, so Birk, dass persönliche Freiheit und demokratische Verfassung, die heute wichtige Pfeiler unserer politischen Kultur darstellten, von den Menschen zunächst errungen werden mussten. "Die Teilhabe an der politischen Macht und die Sicherung der persönlichen

Rechtsfreiheit sind Ergebnis einer langen geschichtlichen Entwicklung. Für deren Erhaltung sind wir zum stetigen persönlichen Einsatz aufgefordert", betonte der Staatssekretär.


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