Bildungsministerin Erdsiek-Rave zu Forderungen von "Jugend im Landtag"

Das Ministerium für Bildung und Frauen hat die aktuellen Beschlüsse der "Jugend im Landtag" mit Interesse aufgenommen. "Politisches Engagement ist nicht selbstverständlich, deshalb freue ich mich über die intensive Auseinandersetzung der 80 Jugendlichen mit Bildungsthemen", sagte Bildungsministerministerin Ute Erdsiek-Rave heute (20. November) in Kiel. Bis Anfang kommenden Jahres werde das Ministerium zu den einzelnen Punkten detailliert Stellung nehmen.

21.11.2006 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Erdsiek-Rave stellte klar, dass der Bildungsbereich in Schleswig-Holstein Priorität habe. So würden bis zum Ende der Legislaturperiode insgesamt 700 zusätzliche neue Lehrerstellen zur Verfügung gestellt werden. "Wir werden 60 Millionen Euro für die Bekämpfung von Unterrichtsausfall einsetzen, und allein für die vorschulische Sprachförderung 27 Millionen Euro zusätzlich aufwenden. Außerdem werden wir die Fortbildungsmittel in den kommenden Jahren erheblich steigern", fügte Erdsiek-Rave hinzu. Mit der Einführung der Profiloberstufe und der Verkürzung der Schulzeit an Gymnasium folge Schleswig-Holstein dem Beispiel fast aller anderen Bundesländer.


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