Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave besuchte nordjob-Messe in Kiel

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat die nordjob-Messen als wichtigen Beitrag für einen erfolgreichen Berufseinstieg von Schülerinnen und Schülern gewürdigt. "Junge Menschen brauchen eine Perspektive. Dazu gehört, ihnen eine faire Chance auf eine gute Bildung und Ausbildung zu verschaffen und damit einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Die "nordjob-Messen" sind dafür ein wichtiger Baustein", sagte Erdsiek-Rave heute (3. Juni) beim Rundgang über die Schüler-Beratungsmesse in Kiel. Die Ministerin lobte das Konzept der Messe und zeigte sich besonders erfreut über die hohe Beteiligung der Hochschulen. "Die stetig wachsende Zahl der Aussteller macht zudem deutlich, wie wichtig und erfolgreich dieses Angebot für den intensiven Dialog von regionaler Wirtschaft mit den Schulen und den potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von morgen ist."

04.06.2008 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

Die Landesregierung unterstütze die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft mit zahlreichen Projekten. Dazu gehöre die Landespartnerschaft Schule-Wirtschaft genauso wie die regionalen Servicestellen Schule-Wirtschaft, die Schulen und außerschulische Partner vor Ort zusammenbringt, um jungen Menschen beim Einstieg in das Berufsleben zu helfen. "Zudem nehmen wir mit unserem neuen Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt eine Menge Geld in die Hand, um die Chancen der jungen Menschen für einen qualifizierten Schulabschluss und damit einen Ausbildungsplatz zu verbessern", so die Ministerin weiter. Dafür stünden bis zum Jahr 2013 rund 68 Millionen Euro bereit. Mit Hilfe von Coaches, Stärken- und Schwächenanalysen, Berufsfelderprobungen und Qualifizierungsbausteinen könnten Schülerinnen und Schüler eine vielversprechende berufliche Perspektive eröffnet werden.

Angesichts nach wie hoher Bewerberzahlen, des Fachkräftemangels und einer zunehmenden Spezialisierung in der Arbeitswelt forderte die Ministerin alle Beteiligten auf, ihre Anstrengungen im Zuge des Bündnisses für Ausbildung noch einmal zu intensivieren, damit am Ende alle Bewerberinnen und Bewerber einen Ausbildungsplatz bekommen.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden