Börsenverein: Freiheit des Wortes ist Basis der Demokratie
Auf der ganzen Welt werden noch immer Autoren, Journalisten und Verleger verfolgt, drangsaliert, gefangen gehalten oder an der Publikation ihrer Ansichten gehindert. "Das Thema ist unverändert aktuell. Unbequeme Demokraten werden mundtot gemacht, missliebige Ansichten unterdrückt – die offene und versteckte Zensur nimmt wieder zu", kritisiert Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels anlässlich des Writers in Prison-Tags am 15. November 2006. "In einer demokratischen Gesellschaft gehören Meinungsvielfalt und die Freiheit des Wortes jedoch zu den wichtigsten Grundwerten", so Honnefelder. Deshalb müsse man sie bewahren und Eingriffe in die Meinungs- und Publikationsfreiheit öffentlich anprangern.
14.11.2006 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen BuchhandelsDer Börsenverein setzt sich regelmäßig für die Freiheit des Wortes ein, beispielsweise auch mit mahnendem Gedenken an die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten. Er folgt in seiner Arbeit dem Leitgedanken: "Bücher bewegen Ideen. Sie sind notwendig für die Entwicklung unserer Gesellschaft und deren Ideale. Wir unterstützen diese Entwicklung, indem wir für den deutschen Buchmarkt und für die freie Verbreitung des geschriebenen Wortes eintreten."
Im Börsenverein organisiert sind rund 6200 Verlage, Buchhandlungen und Antiquariate, Zwischenbuchhändler und Verlagsvertreter. Gegründet wurde der Verband 1825 als "Börsenverein der Deutschen Buchhändler zu Leipzig".
Ansprechpartner
Börsenverein des Deutschen BuchhandelsGroßer Hirschgraben 17-21
60311 Frankfurt am Main
Web: http://www.boersenverein.de
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