Kulturelle Bildung

Bundeskulturministerium: Die Kanzlerin soll entscheiden

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, verfolgt mit großer Spannung die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD in der Arbeitsgruppe Kultur und Medien. Nun liegen offenbar erste Ergebnisse aus dieser vor, die jetzt in die große Runde der Koalitionsverhandlungen hineingegeben werden sollen.

13.11.2013 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Nach Medienberichten soll die Künstlersozialversicherung, wie vom Deutschen Kulturrat gefordert, in den nächsten Jahren stabilisiert werden. Dies werde, so sagte laut Presseberichten der Verhandlungsführer für die CDU/CSU Michael Kretschmer, MdB, "ohne einen höheren Zuschuss des Bundes wird das nicht gehen". Offensichtlich noch nicht vom Tisch ist die ebenfalls vom Deutschen Kulturrat erhobene Forderung nach einem Bundeskulturministerium. Hier scheint das letzte Wort die Kanzlerin zu haben.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Die Stabilisierung der Künstlersozialversicherung durch einen höheren Bundeszuschuss wäre eine wichtige kulturpolitische Maßnahme. Erfreulich ist ebenfalls, dass nach wie vor im Raum steht, ein Bundeskulturministerium einzurichten. Nach 15 Jahren Unterschlupf im Bundeskanzleramt haben die Kulturstaatsminister, nicht zuletzt Staatsminister Bernd Neumann mit seiner erfolgreichen Bilanz, gezeigt, dass es Zeit für ein eigenes Haus Bundeskulturministerium ist. Angela Merkel und Sigmar Gabriel können jetzt die kulturpolitische Erfolgsgeschichte auf einem neuen Niveau fortschreiben."

Der Deutsche Kulturrat hat unmittelbar nach der Bundestagswahl "Zehn kulturpolitische Forderungen an die neue Bundesregierung" formuliert. Sie finden sie hier.


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