Deutschland diskutiert: Wie wird der Nachwuchs erfolgreich?
Es ist ein untrügliches Zeichen einer schweren Störung, wenn ein Kind nicht spielen kann. Wie kommt es dann, dass ein Buch, das permanentes Üben und Disziplin zur Erziehungsmoral erklärt, weltweit Erfolg hat? Mit seinem Appell "Lasst unsere Kinder spielen!" wendet sich André Frank Zimpel gegen die verbreitete gesellschaftliche Tendenz, Kinder müssten so früh und effizient wie möglich auf die Anforderungen der gegenwärtigen Leistungsgesellschaft vorbereitet werden.
31.05.2011 Pressemeldung Vandenhoeck & RuprechtDas kindliche Gehirn ist kein Computer, den es möglichst effizient zu programmieren gilt, betont Gerald Hüther in seinem Vorwort zu diesem Buch. Was bedeutet das für die Bildung und Erziehung der Kinder? Wie wirkt sich Spielen im Verhältnis zu Aufmerksamkeit und Lernen aus? Kann man aus dem Spiel der Kinder etwas über die nächste Entwicklungsstufe erfahren? Und wie hängt Spielen mit Denken und Wahrnehmung zusammen? Diesen zentralen Fragestellungen widmet sich André Frank Zimpel und zeigt, wie Kinder beim Spiel die Fähigkeit entwickeln, sich Dinge gedanklich auszumalen, und wie man sie dabei effektiv unterstützen kann.
Der Autor
Dr. André Frank Zimpel ist Professor für Erziehungswissenschaft unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunktes Geistige Entwicklung und mit dem Forschungsschwerpunkt Rehabilitationspsychologische Diagnostik an der Universität Hamburg.
André Frank Zimpel
Lasst unsere Kinder spielen!
Der Schlüssel zum Erfolg
Mit einem Vorwort von Gerald Hüther
Frühe Bildung und Erziehung
158 Seiten mit 9 Abbildungen und einer Tabelle
€ 16,95 D / € 17,50 A / SFr 25,90
ISBN 978-3-525-70129-4
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