Dr. Eva-Maria Stange: "Dresden und Sachsen als international sichtbaren Wissenschafts- und Forschungsstandort weiter voranbringen"

"Es muss uns in den nächsten Jahren gelingen, Dresden und Sachsen als international sichtbaren und höchst attraktiven Wissenschafts- und Forschungsstandort weiter voranzubringen", sagte Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange heute anlässlich des Jahresempfangs im Forschungszentrum Dresden-Rossendorf. Dabei sei es besonders wichtig, den Weg für Frauen und Mädchen in Wissenschaft und Forschung zu erleichtern.

06.02.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Die Ministerin verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf die Anzahl der Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den vergangenen Jahren um rund 25 Prozent steigern konnte. So würden derzeit mehr als 100 Doktoranden und rund 20 Postdoktoranden im Forschungszentrum ausgebildet. Dabei sei hervorzuheben, so Ministerin Dr. Stange, dass davon mehr als ein Drittel Frauen seien. Trotz aller Bemühungen seien in der Deutschen Wissenschaft allerdings immer noch zu wenige Wissenschaftlerinnen in führender Position und als Professorinnen tätig. Die Ministerin appellierte an die Vertreter der Forschungseinrichtung verstärkt nach Lösungen für den Partner oder die Partnerin von Wissenschaftlern zu suchen. "Gerade weil das wirtschaftliche Umfeld in Sachsen noch nicht so leistungsfähig ist wie in München, Stuttgart oder Frankfurt sollten wir in dieser Beziehung besondere Anstrengungen unternehmen." Sie selbst werde sich dem Thema "double career" im Rahmen einer Fachtagung ihres Hauses im Juni dieses Jahres annehmen.

"Der Forschungsstandort Dresden-Rossendorf hat das Zeug zu exzellenter, international anerkannter Forschung und ich werde mich dafür einsetzen, dass wir in Sachsen optimale Rahmenbedingungen hierfür bieten können", so Ministerin Dr. Stange.


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