Internationale Fachmesse für Mikro- und Nanotechnologien in Stuttgart

Als wichtige Informationsplattform für die Mikro- und Nanotechnologien und den Technologietransfer in diesem Bereich bezeichnete der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Dietrich Birk, die neue Internationale Fachmesse für Mikro- und Nanotechnologien (MiNaT) bei der Eröffnung am 12. Juni in Stuttgart. Die MiNaT ist die erste Messe auf dem neuen Messegelände in Stuttgart. Birk hob die Bedeutung der Forschung in den Mikro- und Nanotechnologien hervor. "Das sind Schlüsseltechnologien mit hohen erwarteten Wertschöpfungspotenzialen. Damit sind sie von großer strategischer Bedeutung für die Innovationskraft und letztlich für die Zukunft des Landes Baden-Württemberg." Deshalb begrüße er, dass die neue Fachmesse hierfür ein eigenes Forum im Land schaffe.

12.06.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Wissens- und Technologietransfer bezeichnete der Staatssekretär als vorrangige Zukunftsaufgabe. "Wissenschaft und Wirtschaft müssen sich noch intensiver aufeinander zu bewegen. Die Bildung von Kompetenzzentren, Innovationsplattformen und branchenbezogenen Netzwerken kann hierzu wichtige Beiträge leisten." Damit werde ein Klima geschaffen, in dem die für das Land so wichtigen Arbeitsplätze und Innovationen entstehen können.

In Baden-Württemberg hat die Förderung von Nanowissenschaften und Mikrosystemtechnik seit langem höchste Priorität. Als Beispiel nannte Birk die Unterstützung der Universität Karlsruhe zum gemeinsamen Aufbau des DFG-Forschungszentrums "Funktionelle Nanostrukturen" mit dem Forschungszentrum Karlsruhe (FZK). Dieses hat zuletzt in der ersten Runde der Exzellenzinitiative den Status eines Exzellenzclusters erhalten und wird in den nächsten fünf Jahren mit zusätzlichen 1,5 Mio. Euro jährlich gefördert. Daneben unterstützt die Landesstiftung das landesweite Kompetenznetz für Funktionelle Nanostrukturen, an dem vier Landesuniversitäten und auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Für den Bereich der Mikrosystemtechnik verwies Birk beispielhaft auf die Hochschule Furtwangen, an der mit Landesmitteln ein Zentrum für Mikrotechnik und Systemintegration eingerichtet wurde.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden