Internationaler Museumstag; Kunstminister Thomas Goppel: "Museen als Kristallisationspunkte der Kultur"

Als "Kristallisationspunkte der Kultur" hat Bayerns Kunstminister die Museen des Freistaats anlässlich des Internationalen Museumstags (Sonntag, 18. Mai 2008) bezeichnet. Goppel betonte, dass Museen "ein breites Forum unserer Geschichte und Identität sind". Sie bewahren Traditionen und zeigen gleichzeitig Zusammenhänge und Entwicklungen auf, so der Minister. Zudem seien Museen ein Forum, um die eigene kulturelle Identität spürbar zu machen: "Sie stellen die Menschen einer Stadt und Region in den Mittelpunkt. Und sie greifen regionale Besonderheiten auf. Kurzum: Unsere Museen spiegeln den ganzen Reichtum des heutigen Bayerns wider, seine unterschiedlichen Lebensweisen und regionalen Eigenarten".

16.05.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Bayerns Museen liegen im Bundesvergleich bei den Besucherzahlen mit Abstand an der Spitze. Bayern hatte 2006 mit gemeldeten 18.476.766 Besuchern einen deutlichen Vorsprung gegenüber dem zweitstärksten Besucherland Nordrhein-Westfalen mit 15.492.148 Besuchern. Da statistisch nicht alle Besucher erfasst werden, ist von jährlich rund 20 Millionen Museumsbesuchern in Bayern auszugehen. Goppel: "Damit gibt es in Bayern mehr Museumsbesucher als Zuschauer in den Stadien der Fußballbundesliga."

Am Sonntag, den 18. Mai 2008, laden in Bayern rund 350 Museen mit speziellen Veranstaltungen zum Besuch ein. Im Internet sind alle Veranstaltungen im Rahmen des Internationalen Museumstags, der unter dem Motto "Museen und gesellschaftlicher Wandel" steht, unter www.museumstag.de und www.museen-in-bayern.de abrufbar.


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