Kulturflatrate: Schriftsteller, Literaturübersetzer und Verleger legen der Politik Fragenkatalog vor

Die deutschen Schriftsteller, Literaturübersetzer und Verleger haben der SPD und Bündnis 90 / Die Grünen im Vorfeld der Bundestagswahl einen Fragenkatalog zur Kulturflatrate vorgelegt. Sie wären neben Filmschaffenden sowie Urhebern und Verwertern aus der Musikbranche die Hauptbetroffenen der von den beiden Parteien in ihren Wahlprogrammen diskutierten Idee einer Kulturflatrate.

23.07.2009 Pressemeldung Börsenverein des Deutschen Buchhandels

"Wir Urheber möchten gerne wissen, was eine Kulturflatrate für uns bedeuten würde – ideell und materiell", sagt Imre Török, Vorsitzender des VS – Verband deutscher Schriftsteller. "Die Wahlprogramme und auch das von den Grünen in Auftrag gegebene Rechtsgutachten zur Kulturflatrate lassen konkrete Vorschläge zur Ausgestaltung eines solchen Instruments vermissen", so Hinrich Schmidt-Henkel, Vorsitzender des Verbandes deutschsprachiger Literaturübersetzer. "Wir suchen daher den Dialog und fordern SPD und Grüne auf, unsere Fragen zur Kulturflatrate zu beantworten", sagt Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Der vorgelegte Katalog umfasst insgesamt 16 Fragen, die verdeutlichen, welche Sachverhalte nach Ansicht der Kreativen geprüft werden müssen. Das Ziel ist eine nachhaltige Lösung für den Umgang mit dem Urheberrecht im Internet.


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden