Kultusminister Schneider würdigt jahrzehntelange Arbeit von Barbara Distel für die KZ-Gedenkstätte Dachau

Kultusminister Siegfried Schneider würdigt gemeinsam mit Staatssekretär a. D. Karl Freller die jahrzehntelange Arbeit von Frau Dr. h.c. Distel für die KZ-Gedenkstätte Dachau.

18.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Im Rahmen einer Feierstunde anlässlich der Verabschiedung von Frau Dr. h.c. Distel betonte Kultusminister Schneider: "Am 31. Juli geht eine Ära zu Ende! Frau Barbara Distel hat in über 44 Jahren Pionierarbeit für die Gedenkstätte Dachau geleistet."

Barbara Distel studierte zunächst an der Ludwig-Maximilians-Universität München Bibliothekswissenschaften. Noch während ihrer Ausbildung an der Hochschule wirkte sie zwischen 1964 und 1967 maßgeblich am Aufbau der KZ-Gedenkstätte – insbesondere des Archivs und der Bibliothek – in Dachau mit. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten übernahm sie 1975 deren Leitung. In dieser Funktion entwickelte sie die Gedenkstätte zu einem Ort geistiger Auseinandersetzung und trug nachhaltig zur wissenschaftlichen Aufarbeitung des Repressionsapparates der Nationalsozialisten bei.


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