Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk trifft mit Kulturamtsleitern des Städtetags zusammen
Die traditionell gute Partnerschaft zwischen Land und Kommunen in der Kulturförderung betonte Kunststaatssekretär Dr. Dietrich Birk anlässlich eines Treffens mit der Arbeitsgemeinschaft der Kulturamtsleiter des baden-württembergischen Städtetags am 12. Oktober 2007 in Weinheim.
12.10.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg"Das Kulturland Baden-Württemberg ist geprägt von einer Vielfalt an Angeboten in allen Sparten in allen Teilen des Landes. Dies ist zu einem großen Teil das Ergebnis des partnerschaftlichen Engagements von Land und Kommunen, die zusammen über 900 Millionen Euro jährlich für Kunst und Kultur aufbringen", sagte der Kunststaatssekretär. Im Land gebe es, so Birk, vielfältige Beispiele für diese partnerschaftliche Kulturförderung, von Veranstaltungen wie den baden-württembergischen Literaturtagen, die Anfang des Monats in Albstadt eröffnet worden seien, bis hin zu Einrichtungen wie den staatlichen und kommunalen Theatern, deren Finanzierung sich die Sitzstädte mit dem Land teilten.
"Bei der Verabschiedung des laufenden Haushalts haben wir ein starkes Zeichen für die Förderung der kommunalen Theater durch das Land gesetzt. Angesichts gestiegener Personalkosten haben wir die Kommunaltheaterförderung in den Jahren 2007 und 2008 um rund 750 000 Euro erhöht", sagte Birk.
Der Staatssekretär erinnerte daran, dass das Land großen Wert darauf lege, Kunst und Kultur nicht nur in den Ballungsräumen, sondern in allen Gebieten des Landes zu ermöglichen. "Die Teilhabe am kulturellen und künstlerischen Geschehen soll in Baden-Württemberg nicht vom Wohnort abhängen, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern überall im Land möglich sein". Das Land habe für die dezentrale Kunst- und Kulturförderung in den Haushaltsjahren 2007 und 2008 rund 500 000 Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt. Davon profitierten laut Birk Kleintheater und soziokulturelle Zentren in allen Regionen des Landes. Gefördert würden außerdem Projekte der kulturellen Bildung von Jugendlichen im Theaterbereich.
Der Staatssekretär dankte den Kulturamtsleitern für ihre wertvolle Arbeit. "Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kulturämter in den Städten, aber auch in den kleineren Kommunen, leisten jeden Tag einen Beitrag dazu, dass sich Kunst und Kultur im Land entfalten können". Der Staatssekretär kündigte an, er wolle sich künftig jedes Jahr mit Kulturamtsleitern zum Gedankenaustausch treffen.
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