Forderung

Medienkompetenz: Politik muss handeln

(red/pm) Die bisherige Projektförderung im medienpädagogischen Bereich reiche nicht aus, um den Herausforderungen der digitalen Medienrevolution zu begegnen. Das erklärte jetzt der Sprecher der Initiative "Keine Bildung ohne Medien!" Prof. Dr. Horst Niesyto von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

21.10.2011 Artikel

"Wir alle, aber insbesondere Jugendliche, nutzen mehr Medien im Alltag als je zuvor. Die Politik muss darauf reagieren. Es ist höchste Zeit, nachhaltige Strukturen und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Medienkompetenz und Medienbildung nicht reine bildungspolitische Schlagwörter bleiben", so Niesyto in seiner Stellungnahme.

Die Initiative "Keine Bildung ohne Medien!", ein Zusammenschluss führender medienpädagogischer Organisationen in Deutschland, stellt fünf zentrale bildungspolitische Forderungen:

  1. Nachhaltige Verankerung von medienpädagogischen Angeboten in allen Bildungsbereichen
  2. Förderung bildungsbenachteiligter Sozialmilieus
  3. Erheblich bessere Infrastrukturen und mehr Ressourcen
  4. Medienpädagogische Grundbildung sowie Fort- und Weiterbildung von Fachkräften
  5. Ausbau der medienpädagogischen Forschung.

Die Forderungen und entsprechenden Umsetzungsvorschläge gehen auf einen bundesweiten Kongress zurück, an dem über 400 Fachleute im Frühjahr 2011 in Berlin teilnahmen. Insgesamt unterzeichneten über 1350 Personen und Einrichtungen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen das Medienpädagogische Manifest, das dem Kongress vorausging.


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Weiterführende Links

  • Keine Bildung ohne Medien
  • Bildungspolitische Forderungen (pdf)

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