OER

Online-Kurs zu Open Educational Resources startet

(red/idw) Heute, am 8. April 2013 beginnt der zwölfwöchige Online-Course COER13 zum Thema Open Educational Resources. In verschiedenen Online-Events informieren zahlreiche Experten über offene Bildungsressourcen an Schulen und Hochschulen. Bereits jetzt haben sich über 800 Personen angemeldet.

08.04.2013 Artikel

Unter Open Educational Resources (OER) versteht man offene Lehr- und Lernmaterialien, die (meist) als elektronische Ressourcen in den unterschiedlichsten Formaten im Internet zur Verfügung stehen. Bereits vor Kursstart fanden Interessierte auf der Webseite coer13.de ein Video, das Einblick in die Kursthemen gab. Inzwischen haben sich über 800 Interessierte angemeldet, darunter viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus zentralen Hochschuleinrichtungen sowie Lehrende aus Hochschulen und Schulen. Anmeldungen sind auch nach Kursstart noch möglich.

Zum Kursauftakt finden die Teilnehmenden vier Videos auf der Kurswebseite, die einen leichten Einstieg in die Themen des Kurses ermöglichen. Außerdem werden die Veranstalter im Rahmen eines Online-Events am Mittwoch, 10.04.2013 ab 16:00 Uhr weitere Informationen zu Inhalten, Ablauf, Tools und Organisation geben sowie offene Fragen beantworten. Das Event wird - wie alle folgenden Online-Events auch - aufgezeichnet und kann somit auch im Nachgang abgerufen werden.

In den folgenden zwölf Kurswochen warten auf die Teilnehmenden Lernmaterialien und Aufgaben in unterschiedlichen Formaten und vielerlei Möglichkeiten, sich selbst zu beteiligen. Zur Verfügung stehen werden u.a. ein Forum und ein Wiki. Zusätzlich werden sie ermutigt, sich über den eigenen Weblog und Twitter-Account an den Diskussionen zu beteiligen. Beiträge mit dem Hashtag #COER13 werden automatisch auf der COER13-Webseite angezeigt.

Hier das Programm im Überblick.

  • 08.04. – 14.04.2013: Was sind OER? (Startwoche)
  • 15.04. – 28.04.2013: OER suchen und finden
  • 29.04. – 12.05.2013: OER selber machen
  • 13.05. – 26.05.2013: OER Einsatzszenarien
  • 27.05. – 09.06.2013: Finanzierung von OER
  • 10.06. – 23.06.2013: OER an Schule und Hochschule
  • 24.06. – 28.06.2013: Abschlusswoche

Der COER13 ist ein offener Online-Kurs zum Thema Open Educational Resources, an dem alle Interessierten teilnehmen können. Er findet vom 8. April-28. Juni 2013 statt. Die Organisatoren sind Simone Haug, Markus Schmidt, Dr. Anne Thillosen (e-teaching.org / Leibniz-Institut für Wissensmedien), Dr. habil. Martin Ebner (TU Graz / L3T), Dr. Sandra Schön (BIMS e.V. / L3T / Salzburg Research), Dr. Andreas Link (Learning Agency Network, OER-Services), Dr. Johannes Moskaliuk (Univ. Tübingen) und Prof. Dr. Patricia Arnold (HS München).

www.e-teaching.org ist ein Informationsportal zum Einsatz digitaler Medien in der Hochschullehre. Es bietet Lehrenden und E-Learning-Interessierten niedrigschwellige und anwendungsorientierte Informationen zu didaktischen, technischen und organisatorischen Aspekten von E-Teaching. Träger von e-teaching.org ist die Stiftung Medien in der Bildung – Leibniz-Institut für Wissensmedien. Seit 2003 wurde bzw. wird e-teaching.org u.a. durch folgende Institutionen gefördert bzw. unterstützt: die Bertelsmann Stiftung und die Heinz Nixdorf Stiftung, das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung Nordrhein-Westfalen, die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) und das saarländische Center for e-Learning Technology.

Das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit digitalen Technologien. Rund 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften arbeiten multidisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen. Seit 2009 unterhält das IWM gemeinsam mit der Universität Tübingen Deutschlands ersten WissenschaftsCampus zum Thema "Bildung in Informationsumwelten".

Das IWM ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, die 86 selbständige Forschungseinrichtungen der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften verbindet. Leibniz-Institute bearbeiten gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevante Fragestellungen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Grundlagenforschung. Sie unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 16.500 Personen, darunter 7.700 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei 1,4 Milliarden Euro.


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