Bildungsminister tagen

Präsident der Kultusministerkonferenz nimmt an OECD-Treffen in Istanbul teil

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Stephan Dorgerloh, reist heute zu einer zweitägigen Arbeitstagung der OECD-Bildungsminister nach Istanbul. Im Mittelpunkt des Treffens am 2. und 3. Oktober steht die gemeinsame Herausforderung, die Ausbildungs- und Erwerbschancen junger Menschen durch effektive Bildungsanstrengungen weiter zu erhöhen.

01.10.2013 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Minister Stephan Dorgerloh betonte vor seiner Abreise: "Nicht nur in Deutschland stehen wir vor der Aufgabe, dafür Sorge zu tragen, dass alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, mit oder ohne Behinderung ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Bildung spielt die Schlüsselrolle – sowohl für jedes einzelne Individuum in seiner persönlichen Entwicklung als auch für die wirtschaftliche Entwicklung von Staaten."

Minister Stephan Dorgerloh bezeichnete die bildungspolitische Entwicklung in Deutschland als eine Erfolgsgeschichte. Deutschland habe von der Beteiligung an internationalen Leistungsvergleichstudien wie PISA profitiert, aus den Befunden umfassende Konsequenzen gezogen und inhaltliche Reformen angestoßen. "In Deutschland hat sich eine Bildungsphilosophie durchgesetzt, die von den Ergebnissen von Bildungsprozessen her denkt und die Handlungsspielräume der einzelnen Schule erweitert", erklärte er. "Ohne empirisch abgesichertes Wissen, das uns internationale Studien und Bildungswissenschaft bereitstellen, ist keine erfolgreiche Bildungspolitik und Schulgestaltung mehr vorstellbar."

Neben der Teilnahme an der OECD-Konferenz wird sich der Präsident der Kultusministerkonferenz, Minister Stephan Dorgerloh, mit dem Rektor der Türkisch-Deutschen Universität (TDU), Professor Halil Akkanat, zu einem Meinungsaustausch in Istanbul treffen. Die TDU hat zum Wintersemester 2013/2014 den Lehrbetrieb aufgenommen. Mittelfristig sollen 5.000 Studierende an fünf Fakultäten (Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften sowie Kultur- und Sozialwissenschaften) eingeschrieben sein. Die Studiengänge werden in Zusammenarbeit mit deutschen Konsortialhochschulen entwickelt.


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