Sächsisches Kabinett nimmt Evaluation der Kulturstiftung zur Kenntnis
"Die Übertragung von Aufgaben des Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst auf die Kulturstiftung Sachsen hat sich bewährt", so Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange nach der Vorstellung der Evaluation zur Kulturstiftung Sachsen im Kabinett.
17.01.2007 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und TourismusDie Kulturstiftung hatte – nach einem Kabinettsbeschluss aus dem Jahr 2003 – aus dem Geschäftsbereich des SMWK im Wesentlichen Aufgaben zur Förderung von Projekten in den Bereichen Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, Film, Literatur, Soziokultur und bei spartenübergreifenden Projekten, die Stipendienvergabe und den Ankauf von Werken der zeitgenössischen Bildenden Kunst, übernommen. "Durch die mit der Aufgabenübertragung bewirkte Bündelung von Zuständigkeiten ist im Bereich Kunst und Kultur für alle potentiellen Projektträger und Antragsteller im Freistaat Sachsen eine zentrale Anlaufstelle entstanden", sagte die Staatsministerin. Dies habe zu einer deutlichen Vereinfachung und Verkürzung der Kommunikationswege geführt.
"Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist ein vernetztes, alle Sparten übergreifendes Wissen über die Kulturszene des Freistaates und ihrer Akteure." Damit habe die Kulturstiftung die Kulturpolitik des SMWK im Wesentlichen kontinuierlich fortgeführt.
Gleichzeitig seien von den Evaluatoren auch kritische Punkte herausgehoben worden, die Wissenschaftsministerium und Kulturstiftung gemeinsam lösen könnten. So wurde bemängelt, dass die Kulturstiftung die mit der Aufgabenübertragung verbundene Erwartung, sie sei in der Lage, effektiver Drittmittel einzuwerben, bisher nicht erfüllen konnte. Bemängelt wurde auch die personelle Verschränkung von Kulturstiftung als fördernder Einrichtung und dem Kultursenat als Beratungsgremium.
Die Evaluation der Kulturstiftung war im Koalitionsvertrag vereinbart worden. Der Evaluierungskommission gehörten unter anderem Vertreter des Ausschusses für Wissenschaft und Hochschule, Kultur und Medien des Sächsischen Landtags, der Geschäftsführer des Sächsischen Kinder- und Jugendfilmdienstes, der Generalintendant des Theaters Plauen-Zwickau gGmbH, sowie Vertreter des Finanz- und des Wissenschaftsministeriums an.
Der komplette Bericht ist nachzulesen unter www.smwk.de.
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