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Schule: Kinder haben zu wenig Mitwirkungsrechte

(hib/ldi) Kinder- und Jugendliche werden immer öfter in das gesellschaftliche Leben einbezogen, doch noch immer gibt es bei den Beteiligungsmöglichkeiten der Heranwachsenden Nachholbedarf. Vor allem in der Schule sei der Partizipationsgrad sehr unbefriedigend. Das wurde bei einem nichtöffentlichen Expertengespräch der Kinderkommission des Deutschen Bundestages am Mittwochnachmittag deutlich.

27.09.2012 Pressemeldung Deutscher Bundestag

"Schule hat eigentlich eine Riesenchance, weil sie durch die Schulpflicht alle Kinder und Jugendlichen erreicht", macht Ursula Winklhofer vom Deutschen Jugendinstitut deutlich. Doch insbesondere im Bildungswesen seien die Entscheidungsräume für Jugendliche sehr begrenzt. Um diese zu öffnen, gehöre es auch dazu, dass Erwachsene an Macht abgeben, machte Winklhofer deutlich.

Dabei müssten auch Erzieher und Lehrer ihre Rolle überdenken. Das Thema Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen muss stärker im Ausbildungsplan der pädagogischen Berufe verankert werden, fügte Expertin Rebekka Bendig von der Prozessbegleitung Partizipation hinzu. Oft seien die Strukturen und Methoden vorhanden. "Erwachsene müssen jedoch offen sein, damit Beteiligung der Kinder und Jugendlichen gelingt", so Bendig.

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