Schweigeminute gegen Nazi-Terror – GEW ruft Schulen zur Beteiligung auf
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft die Schulen in Schleswig-Holstein auf, sich am Donnerstag, 23. Februar 2012, um 12:00 Uhr an der Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu beteiligen.
20.02.2012 Pressemeldung GEW Schleswig-HolsteinSie schließt sich damit dem Aufruf der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) an, die an diesem Tag zu einer Schweigeminute in allen Unternehmen und Betrieben aufrufen. Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen für eine tolerante Gesellschaft gesetzt werden.
"Wir trauern mit den Opfern und ihren Familien. Für Fremdenhass, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextremistische Gewalt darf bei uns kein Platz sein. Wir wünschen uns ein vielfältiges, offenes und buntes Deutschland. Braunem Gedankengut müssen wir daher gerade auch an den Schulen mit großer Entschiedenheit entgegen treten", sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am Montag, 20. Februar 2012 in Kiel. Pädagoginnen und Pädagogen käme hier eine besondere pädagogische Verantwortung zu.
Der GEW-Landesvorsitzende gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass möglichst viele Schulen bei der Schweigeminute mitmachen. "Damit bringen nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Schülerinnen und Schüler ihre Solidarität gegenüber den Opfern zum Ausdruck."
Bildungsminister Dr. Ekkehard Klug hatte in einem Brief an die Schulämter mitgeteilt, dass Schülerinnen und Schülern die freiwillige Teilnahme an der Schweigeminute ermöglicht werden solle.
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