Teilhabe für alle

UN rügt Deutschland - in Verzug bei inklusiver Bildung

Die Rechte von Behinderten in Deutschland müssen nach Ansicht der UN noch deutlich gestärkt werden. Nicht zuletzt in Fragen des gemeinsamen Lernens von Behinderten und Nicht-Behinderten in den Schulen gebe es noch viel zu tun, stellte ein UN-Fachausschuss am Donnerstag in Genf fest.

27.03.2015 Pressemeldung mittendrin e.V.
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"Ich bin besorgt über den Mangel an Koordination zwischen Bund und Ländern", sagte die UN-Berichterstatterin, Diane Kingston. Die Bundesregierung wies in der Anhörung auf die 200 Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans hin, die bis 2021 umgesetzt werden sollen. "Wir wollen mehr Teilhabe für alle. Wir wollen ein inklusives Land sein", so die Parlamentarische Staatssekretärin im Arbeitsministerium, Gabriele Löschkrug-Möller.

Die Bundesregierung musste sich sechs Jahre nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention erstmals vor einem Ausschuss der Vereinten Nationen zur Lage der Behinderten in Deutschland äußern. Es geht darum, wie wirksam in Schulen, im öffentlichen Leben, auf dem Arbeitsmarkt und in der Gesetzgebung Rücksicht auf die mindestens 7,5 Millionen Behinderten genommen wird.

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