Verdienstkreuz am Bande - Auszeichnung für Klaus Müller

Am (heutigen) Freitag verleiht der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Lutz Stratmann das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Herrn Klaus Müller, der sich seit vielen Jahren für das Allgemeinwohl engagiert und sich insbesondere um die Kulturförderung verdient gemacht hat. Die Auszeichnung wird im Anschluss an der Einweihung des ersten Bauabschnitts des Schifffahrtsmuseums Haus Elsfleth vergeben.

26.09.2008 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Es ist für mich eine große Ehre, diese Auszeichnung an Herrn Müller zu überreichen. Ich bin stolz, dass es im Land Niedersachsen Bürgerinnen und Bürger gibt, die ein Ehrenamt nicht als Belastung sehen, sondern mit Freude und Gemeinsinn ihre Arbeit für das Wohl anderer vornehmen", so der Minister.

Müller engagiert sich seit 1988 als Vorsitzender des Vorstandes des Schifffahrtsmuseums der oldenburgischen Weserhäfen in Brake, von 1988 bis 2004 war er ehrenamtlicher Leiter des Museums. Mit großem persönlichen Einsatz organisierte er das Museum in wenigen Jahren mit sehr beschränkten finanziellen Mitteln vorbildlich um. Gleichzeitig wurden die originären Aufgaben des Museums, wie die Inventarisation, Erweiterung des Sammlungsbestandes, Pflege und Fortentwicklung der musealen Präsentation, Öffentlichkeitsarbeit oder Restaurierung unter seiner Leitung sachkundig und nachhaltig durchgeführt. Müller hat das Museum als Mäzen immer wieder mit hohen Summen gefördert. Seine Arbeit hat maßgeblich dazu beigetragen, das Schifffahrtsmuseum zu einem der bedeutendsten regionalgeschichtlichen Museen im Oldenburger Land zu machen.

Müller, der bis 1990 zusammen mit seinen Brüdern als geschäftsführender Gesellschafter des Speditionsunternehmens J. Müller in Brake tätig war, engagierte sich während vieler Jahre in der Industrie- und Handelskammer Oldenburg (IHK). Von 1970 bis 1993 war er Mitglied des Verkehrs- und Schifffahrtsausschusses und des IHK-Beirates Wesermarsch und von 1986 bis 1993 Mitglied der Vollversammlung. In diesen Gremien setzte er sich sehr stark für eine Verbesserung der infrastrukturellen Anbindung sowie der Entwicklung der Unterweserhäfen ein. Auch das 1991 veröffentlichte Seehafenkonzept der Oldenburgischen IHK gestaltete er in wesentlichen Teilen mit.

1998 wurde Müller für seine Verdienste um das Schifffahrtsmuseum in Brake von der Oldenburgischen Landschaft mit der Landschaftsmedaille ausgezeichnet.

Damit hat sich Müller Verdienste erworben, die gerade auch im Hinblick auf die Würdigung eines Lebenswerkes eine Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande rechtfertigen.


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