Wirtschaft und Stadt fördern den Hamburger Leistungssport mit über sechs Millionen Euro

Das Stiftungskapital der Hamburger Stiftung Leistungssport ist jetzt komplett: Durch die Einwerbung zweier externer Zustifter – der DAK und der HanseMerkur-Gruppe – und einer Einlage der Handelskammer konnte jetzt die zwischen Hamburger Wirtschaft und Senat vereinbarte Stiftungssumme von 6 Millionen Euro erreicht werden. Der Senat hatte im Sommer 2002 beschlossen, gemeinsam mit der Hamburger Wirtschaft eine Stiftung zur Förderung des Hamburger Leistungssports zu gründen. Stadt und Wirtschaft tragen jeweils rund drei Millionen Euro zum Stiftungskapital bei.

15.11.2007 Hamburg Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Besonders in den Sportarten Judo, Tischtennis, Badminton, Handball, Kanu, Rudern und Volleyball wurde der Leistungssport in Hamburg seit Aufnahme der Stiftungstätigkeit im Jahr 2003 mit mehreren hunderttausend Euro gefördert. In diesem Jahr unterstützt die Stiftung den Hamburger Leistungssport mit rund 250.000 Euro. Ein Teil der Summe stammt aus der Verzinsung des Stiftungsvermögens, ein anderer Teil aus dem ´NachwuchsCent´, den die Hamburger Profisportvereine mit ihren Kartenverkäufen erheben. Die Ausschüttung von jährlich mindestens 250.000 Euro hat sich die Stiftung dauerhaft zum Ziel gesetzt.

Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Die Stiftung leistet etwa mit der Finanzierung von Trainerstellen, Veranstaltungen und des ´Teams Hamburg´ wertvolle Arbeit für den in früheren Jahrzehnten vernachlässigten Hamburger Leistungssport. Mir ist die Unterstützung der Stadt in diesem Bereich besonders wichtig: Nur mit einer funktionierenden Leistungssportförderung entwickeln wir die Sportstadt Hamburg weiter, zu der Breiten- wie auch Leistungssport gehören. Ich bin den Hamburger Unternehmen und der Handelskammer für ihr Engagement dankbar, mit deren Hilfe das Kapital der Stiftung nun auf über sechs Millionen Euro angewachsen ist."

Präses der Handelskammer Hamburg Dr. Karl-Joachim Dreyer "Schon wegen ihrer Vorbildfunktion sind Leistungssportler für die Sportentwicklung in Hamburg unverzichtbar. Durch das gemeinsame Engagement von Stadt, Wirtschaft und unseren Profisportvereinen in der Stiftung Leistungssport sind wir hier auf gutem Wege, der bei den kommenden Olympischen Spielen sicher Früchte tragen wird. Aber ich lade auch gerne weitere Hamburger Unternehmen ein, sich an diesem großartigen Projekt zu beteiligen."


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