Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange begrüßt Lockerung des Stammzellgesetzes

"Mit dieser Regelung wird einerseits der ethischen Grundintention des Stammzellkompromisses von 2002 und andererseits den Anforderungen der deutschen Forscherinnen und Forscher, notwendiges Forschungsmaterial zur Verfügung zu haben, Rechnung getragen werden", begrüßt Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, die soeben vom deutschen Bundestag beschlossene Lockerung des Stammzellgesetzes. Demnach werde der Stichtag für den Import embryonaler Stammzellen aus dem Ausland vom 1. Januar 2002 auf den 1. Mai 2007 verschoben.

11.04.2008 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Damit werde einer grenzenlosen Forschung keineswegs Tür und Tor geöffnet, sondern im Gegenteil ein deutlicher Grenzstein aufgestellt. "Wir brauchen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Freiheit der Forschung im Interesse der Menschen und ethischer Verantwortung", so Ministerin Dr. Stange. Die heute beschlossene Regelung werde diesem Anspruch aus ihrer Sicht gerecht.


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