Ehrenamt

Zehn Jahre Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement

Der Deutsche Kulturrat gratuliert dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zu seinem 10-jährigen Bestehen. Das BBE verfolgt das Ziel der nachhaltigen Förderung der Zivilgesellschaft und des bürgerschaftlichen Engagements. In ihm sind alle drei großen gesellschaftlichen Bereiche – Zivilgesellschaft, Staat und Wirtschaft – organisiert und treten im Zusammenspiel für eine Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland ein.

05.06.2012 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Das BBE wurde auf Empfehlung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zur "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" ins Leben gerufen. Der Deutsche Kulturrat zählt zu seinen Gründungsmitgliedern. Über die Jahre hat sich das Bundesnetzwerk als Ansprechpartner und Flaggschiff im Bereich des Ehrenamtes etabliert und rückt durch seine Aktivitäten das Thema bürgerschaftliches Engagement immer wieder in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Unter anderem organisiert das BBE seit 2004 alljährlich die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements. In diesem Jahr wird sie vom 24. September bis 3. Oktober 2012 stattfinden.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: "Gratulation BBE! Als damaliges Mitglied der Enquete-Kommission zur "Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements" des Deutschen Bundestages war es mir ein besonderes Anliegen, die Gründung des BBE aktiv mit begleiten zu können. Innerhalb des Deutschen Kulturrates bestand schnell Einigkeit, dass man hierzulande zur Etablierung des Ehrenamtes eine zentrale Anlaufstelle benötigte. Folglich war es nur richtig, dass der Deutsche Kulturrat als Gründungsmitglied das BBE mit aus der Taufe hob. Seit nunmehr zehn Jahren leistet das BBE einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der Zivilgesellschaft und hat an Bedeutung gewonnen. Damals waren wir ein kleiner Kreis von 31 Gründungsmitgliedern. Heute zählt das BBE ca. 250 Organisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zu seinen Mitgliedern und dürfte somit eines der größten Netzwerkwerke für Zivilgesellschaft in Deutschland sein. Auf die nächsten zehn Jahre."


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