DBJR begrüßt Verbot der Heimattreue Deutsche Jugend

Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) begrüßt das Verbot der Organisation "Heimattreue Deutsche Jugend e.V.". Es ist ein wichtiger Schritt gegen den organisierten Rechtsextremismus. Das Verbot war notwendig, weil die HDJ gezielt Kinder und Jugendliche zum rechtsextremen Dunstkreis zog. "Zeltlager, Sportveranstaltungen und Wanderungen wurden zur Verbreitung nationalsozialistischer Ideologie missbraucht", sagt Detlef Raabe, Vorsitzender des DBJR.

31.03.2009 Pressemeldung Deutscher Bundesjugendring (DBJR)

Der DBJR hatte das Verbot bereits im Oktober 2008 gefordert. Jetzt, nach dem Verbot, muss aus Sicht des DBJR die Prävention ausgebaut werden. Rechtsextreme Gruppen wie die HDJ können besonders dort erfolgreich sein, wo zivilgesellschaftliche und besonders jugendverbandliche Angebote fehlen. "Das beste Mittel gegen rechtsextreme Organisationen sind Angebote, die Kindern und Jugendlichen Demokratie näher bringen und gut ausgebaute Strukturen der Jugendarbeit", erklärte Detlef Raabe. Deswegen müssen Bund und Länder diese Bereiche ausreichend fördern und ausbauen.


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