Jüngsten Zeitungsberichten zufolge wird immer noch nicht überall verstanden, dass in Sachsen-Anhalt die Mittel aus dem Ganztagsschulprogramm des Bundes von Anfang an vollständig gebunden wurden und auch in voller Höhe abgerufen werden. Dazu Staatssekretär Willems: "Anders als in anderen Bundesländern wollten wir ganz bewusst die 126 Mio. Euro nicht mit der Streubüchse verteilen, sondern haben Wert auf gute pädagogische Konzepte zur Ganztagsbetreuung gelegt. Wir haben alle Konzepte zu einem einheitlichen Antragstermin eingefordert, um sie in ihrer Qualität überprüfen und vergleichen zu können. Bedeutsam bei der Auswahl waren hierbei auch die Prioritäten der Schulträger. Förderschwerpunkte der Konzepte sind Sekundarschulen sowie Grundschulen in Kooperation mit verschiedenen Formen der Hortbetreuung, um den Lernenden die Teilnahme an differenzierten Lern-, Förder- und Begabungsangeboten, sowie eine sozialpädagogische Betreuung zu ermöglichen. Zu diesem Vergabeverfahren in Sachsen-Anhalt hat sich auch der Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, Ulrich Kasparick, außerordentlich positiv geäußert und bekräftigt, dass eine Kritik an Sachsen-Anhalt von Unkenntnis zeuge und völlig unbegründet sei."
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05.09.2005
Pressemeldung
Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt