Auch die nordrhein-westfälische Schulministerin steht im Wort

"Der VBE NRW wird genau beobachten, ob und inwieweit die gemeinsame Erklärung der Lehrergewerkschaften und der Kultusministerkonferenz von der nordrhein-westfälischen Schulministerin eingehalten wird", erklärt Udo Beckmann, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). "Sollte es nötig sein, werden wir auch gerne zwischendurch an diese Vereinbarung erinnern."

19.10.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

Vor allem wird der VBE kritisch beobachten, ob es der nordrhein-westfälischen Landesregierung gelingen wird, ein Bildungssystem zu schaffen, das "den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Bildungswege offen hält."

"Da das neue Schulgesetz mit der Abkoppelung des Gymnasiums von den anderen Schulformen das Gegenteil impliziert, warten wir mit Spannung auf den bildungspolitischen Weg, mit dem dieser Teil der Vereinbarung umgesetzt werden kann", so Beckmann weiter.

Darüber hinaus wird der VBE kritisch verfolgen, wie es mit dem vor allem von der Minderheitsfraktion immer wieder eingeforderten Ranking von Schulen weitergehen soll. Die Vereinbarung enthält nämlich den Passus, dass die Ergebnisse der regelmäßigen Bildungsbereichte "nicht als Instrument für ein Ranking von Schulen" angelegt sein dürfen.

"Wir warten darüber hinaus mit Spannung darauf, welche Unterstützungsangebote die Landesregierung den Schulen machen wird, denn auch dies ist heute vereinbart worden", so Beckmann abschließend. "Da in NRW seit dem 01.08.2006 alle Schulen eigenverantwortliche Schulen sind, ist dies für uns von besonderer Bedeutung."


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