Ausbau des Museumsparks Rüdersdorf schreitet voran - Ministerin Wanka überbringt Fördermittelbescheid der ILB

Kulturministerin Johanna Wanka informierte sich am Donnerstag im Museumspark Rüdersdorf über die Arbeitsfortschritte beim Ausbau der Anlage. Zugleich überreichte sie einen Fördermittelbescheid der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) über 335.000 Euro.

27.05.2004 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und sind im Rahmen des Kulturinvestitionsprogramms für die bauliche Herrichtung der Schachtöfen Nr. 15 und 19 sowie für die Umlenkstation und die Freiflächengestaltung vorgesehen. Bereits in den vergangenen Jahren konnten im Rahmen des Kulturinvestitionsprogramms umfangreiche investive Maßnahmen zur baulichen Herrichtung und kulturtouristischen Erschließung der Anlagen ermöglicht werden.

"Seit über 750 Jahren wird in Rüdersdorf Kalkstein abgebaut. Als Zeugnis dieser Geschichte ist in der historischen Landschaft des Museumsparks ein einzigartiges Ensemble von Produktions- und Verwaltungsbauten erhalten geblieben, das zu den bedeutendsten Industriedenkmalen Deutschlands zählt", so Ministerin Wanka.

Klaus-Dieter Licht, Vorsitzender des Vorstandes der ILB, unterstreicht: "Das Projekt ist ein gelungenes Beispiel für die Wirkung des Kulturinvestitionsprogramms. Der Ausbau des Museumsparks Baustoffindustrie Rüdersdorf trägt nicht nur dem Umstand Rechnung, dass der Museumspark als bedeutende touristische und museale Attraktion von Besuchern stark frequentiert wird, sondern sichert gleichzeitig kulturelle Infrastruktur in Brandenburg."

Auf insgesamt 17 ha Fläche erschließt der Museumspark das historische Ensemble an einzigartigen Zeugnissen des Kalkabbaus und der Kalkverarbeitung. Das Museumskonzept umfasst die Erschließung und Vermittlung der Geschichte der Kalkgewinnung und -verarbeitung, der Baugeschichte, der Sozialgeschichte und der Geologie sowie der Ökologie des Tagebauareals.

Informationen unter: www.museumspark.de


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