Ausstellung "Exit - Ausstieg aus dem Bild" eröffnet
Kunststaatssekretär Michael Sieber (MdL) hat die Ausstellung "Exit - Ausstieg aus dem Bild", die erste Schau des Museums für Neue Kunst seit der Reintegration in das Zentrum für Kunst und Medientechnologie, als wichtigen Einstieg in die neu geschaffene Organisationsform des ZKM bezeichnet. "Die Ausstellung ist der Beweis dafür, dass die neue Struktur trägt und zukunftsfähig ist", so der Staatssekretär anlässlich der Ausstellungseröffnung am 13. Januar im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Mit der vom Wissenschaftsrat empfohlenen und inzwischen vollzogenen Reintegration des Museums für Neue Kunst in das Zentrum für Kunst und Medientechnologie sei, so Sieber, unter den gegebenen Bedingungen eine optimale Lösung gefunden worden, bei der alle Beteiligten gewonnen hätten.
13.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WürttembergDer Staatssekretär dankte dem Stiftungsvorstand für die Entwicklung und Umsetzung des neuen Konzepts sowie den Leihgebern für deren vertrauensvolle Mitarbeit und Unterstützung. Die Ausstellung "Exit - Ausstieg aus dem Bild" knüpft inhaltlich an die erfolgreiche "Iconoclash-Ausstellung" des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) im Jahr 2002 an und versammelt Werke von 90 Künstlern aus den "Stamm"-Sammlungen" Froehlich, Grässlin, Rentschler und Weishaupt sowie aus dem Besitz des ZKM. Darüber hinaus sind auch Werke aus der Sammlung Boros in der Ausstellung vertreten. Dies dürfe, dem Staatssekretär zufolge, stellvertretend für das Ziel des ZKM-Vorstandes stehen, noch weitere hochkarätige Sammlungen für eine dauerhafte Zusammenarbeit mit dem Museum einzuladen. Angelehnt an eine Wendung von Karl Ruhrberg, dem ehemaligen Direktor des Museums Ludwig, formulierte Sieber: "Mut zur Subjektivität, Bekenntnis zur Qualität und kritische Überprüfung durch die Besucher sollten zu wichtigen Leitlinien für das 'neue' Museum für Neue Kunst werden."
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