Ausstellung "Phonorama – Eine Kulturgeschichte der Stimme als Medium" im Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe eröffnet

Kunststaatssekretär Michael Sieber (MdL) hat die innovativen Ausstellungskonzepte des Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM) anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Phonorama – Eine Kulturgeschichte der Stimme als Medium" am 18.September in Karlsruhe gewürdigt. "Die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg sind stolz auf die immer wieder faszinierenden und Aufmerksamkeit erregenden Ausstellungen des ZKM", erklärte Sieber.

18.09.2004 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Das ZKM könne damit als Aushängeschild der Stadt Karlsruhe und des Landes Baden-Württemberg bezeichnet werden. Auch die vom 19. September bis 1. Januar 2005 gezeigte Schau füge sich ein in die erfolgreiche Konzeption des ZKM. "Das ungewöhnliche Konzept, die menschliche Stimme zum Gegenstand einer Ausstellung zu machen, wird beim Publikum und in den Fachkreisen auf große Resonanz stoßen", so Sieber.

Die Ausstellung widmet sich neben der kulturgeschichtlichen Bedeutung des Mediums Stimme auch musik-, kunst- und mediengeschichtlichen Aspekten. Präsentiert werden Objekte und Stimmen aus internationalen Museen, Sammlungen sowie Medien- und Stimmarchiven, aber auch für die Ausstellung "Phonorama" eigens konzipierte Installationen. Stimmporträts bedeutender Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts sind ebenso zu hören wie die ersten Versuche aus dem 18. Jahrhundert, Stimmen künstlich herzustellen. Beispiele aus Radiogeschichte und Schallplattenindustrie veranschaulichen die Möglichkeiten, die menschliche Stimme zu verändern. Exponate wie Phonographen, die ersten sprechenden Puppen und Gegenstände sowie Instrumente und Messgeräte, die menschliche Artikulation und Stimmbildung beschreiben und rekonstruieren, stellen einen Bezug zur Technikgeschichte her.


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