Betrugsbekämpfung im Internet

Bundesinnenminister Otto Schily und die Initiative D21, Europas größte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft, stellen heute den Abschlussbericht der Projektgruppe "Effektive Betrugsbekämpfung" vor. Die vorgestellten Handlungsempfehlungen für Verbraucher, Wirtschaft und Verwaltung haben das Ziel, die Betrugsgefahr im Internet zu reduzieren. Der vom Bundesinnenministerium unterstützten Projektgruppe unter Leitung von Dr. Anja Bundschuh (Director Government Relations Europe bei eBay) gehörten Vertreter von Unternehmen und Verbänden, die u.a. in den Bereichen Online-Handel und Online-Banking aktiv sind, sowie Mitarbeiter von Strafverfolgungsbehörden, Ministerien und Präventionsgremien an. Die Informationen sowie der Abschlussbericht stehen als Download unter [www.bmi.bund.de](http://www.bmi.bund.de) und [www.initiatived21.de](http://www.initiatived21.de) zur Verfügung.

22.09.2005 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Hierzu Bundesinnenminister Schily: "Die Projektgruppe hat mit ihrem Abschlussbericht eine beeindruckende Zusammenstellung vorgelegt, wie es um die Betrugsbekämpfung im Internet bestellt ist und Handlungsempfehlungen gegeben, mit denen die Sicherheit des Internets und damit das Vertrauen in dieses Medium gesteigert werden kann. Bundesregierung und Wirtschaft gemeinsam werden weiterhin die Nutzer über das Thema Online-Betrug aufklären, damit sie im Notfall Abwehrmaßnahmen gegen Betrugsversuche kennen und sie richtig einsetzen. Ein Ratschlag der Projektgruppe ist es zum Beispiel, insbesondere beim Erwerb hochpreisiger Waren mit Treuhandkonten zu bezahlen. Wir werden darüber hinaus den Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Behörden und Unternehmen systematisieren, um gemeinsam Rahmenbedingungen und Lösungen für die tägliche, effektive Betrugsbekämpfung zu gestalten."

Gerade private Internetnutzer müssen wissen, dass das Internet mit seinen vielfältigen Möglichkeiten auch Risiken birgt. So sind zum Beispiel viele private Computer immer noch nicht ausreichend durch Firewalls gegen Angriffe durch Viren und Würmer geschützt. Auch bei Bankgeschäften oder Käufen im Internet sind vielfältige Betrugsmöglichkeiten gegeben. Ein Schwerpunkt der Projektgruppe war es, Betrugsmöglichkeiten im e-commerce, zum Beispiel im Online-Versandhandel und bei Online-Auktionen, aufzuzeigen.

Der Bericht der D21-Projektgruppe gibt einen Überblick zu möglichen Schutzmaßnahmen. Zudem werden Anlaufstellen genannt, bei denen Verbraucher Informationen und Hilfe bekommen. Dazu zählen beispielsweise das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit der Internetseite www.bsi-fuer-buerger.de/ oder die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes www.polizei-beratung.de.

Die Informationen sowie der Abschlussbericht stehen als Download unter www.bmi.bund.de und www.initiatived21.de zur Verfügung.

Hintergrundinformationen zum Bericht finden Sie unter: www.initiatived21.de/newsletter/Hintergrundinformationen.doc (im .doc-Format).

Ansprechpartner

Initiative D21 e. V.

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