Bundessieger "Jugend forscht" und "Jugend debattiert": Hohes Niveau bewiesen

In einer Feierstunde haben Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi und Kultusminister Jürgen Schreier die saarländischen Sieger bei den diesjährigen Wettbewerben "Jugend forscht" und "Jugend debattiert" geehrt. Beide Minister zeigten sich sehr erfreut über das außerordentlich hohe Niveau der Beiträge: "In zwei Bundeswettbewerben zwei Bundessieger. Das steht für Qualität in der Ausbildung und zeigt das große Engagement unserer Jugend."

18.06.2004 Saarland Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" stellten sich unter dem diesjährigen Motto "Auf einmal ist alles relativ" insgesamt 213 Finalisten mit 113 Projekten einer fachkundigen Jury aus Wirtschaft und Hochschule. Der saarländische Sieger Nikon Rasumov vom Christian-von-Mannlich Gymnasium aus Homburg überzeugte im Bereich Biologie. Die Minister lobten das "in hohem Maße innovative Projekt". Es zeige, dass das Potenzial der jungen Forscher und Forscherinnen außerordentlich groß und wichtig für die Zukunft sei. Nikon Rasumov erhielt den ersten Preis Biologie für seine Forschungsarbeit zum Thema "Funktionelle Magnetresonanz-Tomographie zur Bestimmung der Gedächtnispotenz".

Beim Bundeswettbewerb "Jugend debattiert" konnte das Saarland bereits zum zweiten Mal in Folge den Bundessieger stellen. In Berlin, bei der Endausscheidung der Jahrgangsstufen 11 - 13, überzeugte Martin Seewald vom Ludwigsgymnasium Saarbrücken. Jürgen Schreier: "Durch den Wettbewerb 'Jugend debattiert' stärken Schülerinnen und Schüler ihre sprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie später im Berufsleben benötigen. Der Wettbewerb hat seinen festen Platz an den saarländischen Schulen."

Der vierte Preis Arbeitswelt des Bundeswettbewerbs "Jugend forscht" ging an Reiner Sander und Patrick Jochum, die in der RAG Bildung Saar GmbH ausgebildet werden. Sie hatten mit dem "Universalgrubber" ein Gerät für die landwirtschaftliche Bodenbearbeitung entwickelt. "Dieses praxisorientierte Projekt zeigt das große Wissen, das die jungen Forscher bereits heute mitbringen. Für die Zukunft unserer Unternehmen ist dies eine wichtige Ressource, um die technologischen Herausforderungen der Zukunft zu meistern", stellte Wirtschaftsminister Georgi fest.

Darüber hinaus gingen noch drei Sonderpreise von "Jugend forscht" ins Saarland. Marco Messina, RAG Bildung Saar GmbH, erhielt den mit 1 000 Euro dotierten Preis der Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie für Auszubildende zum Thema "Mensch - Arbeit - Technik". Er entwickelte ein kompensiertes B Heavyeuphonium mit federrückgestelltem Stimmzugdrücker. Für das Euphonium, ein Blechblasinstrument, hat Marco Messina eine ausziehbare Verlängerung der Blechrohre gefertigt, mit der Stimmschwankungen während des Spielens ausgeglichen werden können. Nora-Corinna Altmeyer, Felix Groß und Mathias Palm vom Gymnasium Am Schloss, Saarbrücken, erhielten für ihre Untersuchung "Beflügelt unterwegs - drei Orte im Vergleich" den Preis des Verbandes Deutscher Schulgeographen in Höhe von 1 000 Euro. Nora, Felix und Mathias haben drei Dörfer im Grenzbereich Saarland, Lothringen und Westpfalz überflogen, um sie anschließend siedlungsgeographisch zu erforschen und zu vergleichen. Nikon Rasumov, der Bundessieger Biologie, erlangte durch seine Arbeit noch den Sonderpreis des Gouverneurs von West Virginia. Er wird eine Woche an einem Forschungscamp in den USA teilnehmen.


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