"Das Elterngeld erfährt breite Zustimmung"
"Das Elterngeld wird kommen, da bin ich mir sicher. Denn es ist ein wirklicher Gewinn für die Familien", erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, anlässlich der heutigen Veröffentlichung des Aufrufs der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf) für das Elterngeld. Der Aufruf votiert für ein deutsches Elterngeld nach skandinavischem Vorbild. Unter den zehn prominenten Erstunterzeichnerinnen und -unterzeichnern finden sich u. a. die Gewerkschaftsvorsitzenden Frank Bsirske und Hubertus Schmoldt, Prof. Dr. Gesine Schwan und Prof. Dr. Hans Bertram sowie die Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Prof. Dr. Jutta Allmendinger. "Das Elterngeld wird von allen Seiten unterstützt. Ich freue mich über die breite Zustimmung", so Renate Schmidt.
02.09.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendUnterstützung für das geplante Elterngeld hat Bundesfamilienministerin Renate Schmidt schon von unterschiedlicher Seite erfahren: von den Frauen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), von den Wirtschaftsverbänden Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK), von den Wirtschaftsinstituten Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Prognos und Empirica, vom 7. Familienbericht und vom Wirtschaftssachverständigen Prof. Dr. Bert Rürup. Der eaf-Aufruf plädiert für eine Kombination eines Elterngeldes als Einkommensersatz mit dem Ausbau der Kinderbetreuung. Initiatorin des Aufrufes ist Prof. Dr. Ute Gerhardt, Präsidentin der evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf). Als erste haben den Aufruf unterschrieben: Prof. Dr. Ute Gerhard, Vorsitzende der Ev. Aktionsgemeinschaft für Familienfragen (eaf); Prof. Dr. Hans Bertram, Humboldt Universität Berlin, Vorsitzender der Familienberichtskommission; Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE); Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinigten Dienstleistungsgewerkschaft (Ver.di); Prof. Dr. Karin Gottschall, Universität Bremen; Prof. Dr. Jutta Allmendinger, Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung, Nürnberg; Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder); Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe, Universität Gießen; Ilse Ridder-Melchers, Vorsitzende des Bundesausschusses "Frauen im Sport" im Deutschen Sportbund; Edith Schwab, Bundesvorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter.
Die Bundesregierung wird in der nächsten Legislaturperiode ein einjähriges Elterngeld mit Einkommensersatzfunktion einführen. Dadurch können Familien ihren Lebensstandard auch während einer Unterbrechung der Erwerbstätigkeit halten. Das Elterngeld und ein bedarfsgerechtes Angebot auf Kinderbetreuung sind dafür die Voraussetzung.
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