"Das Staatsexamen ist und bleibt das Gütesiegel des bayerischen Lehramtsstudiums"

"Bayern wird bei den Reformen in der Lehrerbildung an den bewährten Qualitätsstandards festhalten", betonte Kultusministerin Monika Hohlmeier bei der Festveranstaltung zum 40-jährigen Jubiläum der naturwissenschaftlich-technischen Lehrerbildung der Technischen Universität München. "Deshalb werden wir am Staatsexamen als zentraler Abschlussprüfung festhalten und garantieren weiterhin Vergleichbarkeit und einen hohen Qualitätsstandard", so Hohlmeier. Eine anspruchsvolle Abschlussprüfung setze die fundierte universitäre Ausbildung in zwei Fächern sowie in den Erziehungswissenschaften voraus.

01.07.2004 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Rein universitäre Bachelor- und Masterstudiengänge halte ich in der universitären Lehrerbildung nicht für zielführend. Das Staatsexamen hat die Aufgabe und bietet die Möglichkeit, die Lehrerausbildung an den Bedürfnissen der Schulen zu orientieren", sagte Hohlmeier. "Mit Modularisierung und Flexiblisierung der Studienteilbereiche nehmen wir sinnvolle Elemente aus den Bachelor- und Masterstudiengängen auf und integrieren sie in das Lehramtsstudium", sagte die Ministerin. Die Modularisierung ermögliche den Universitäten in gewissem Umfang Forschungsschwerpunkte zu setzen und sich zu profilieren. Die vielfältigen Anforderungen an den Beruf des Lehrers seien auch weiterhin nur im Rahmen eines universitären Studiums und einer anschließenden praktischen Ausbildung zu erfüllen.

"Mit dem Zentralinstitut für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung setzt die TU München dabei Maßstäbe", betonte die Ministerin. Das Institut verfolge das Ziel, die Lehrerausbildung zu koordinieren, eine zentrale Anlaufstelle für Lehramtsstudenten zu sein und die Qualitätssicherung der universitären Lehrerbildung zu gewährleisten. "Die TU München zeigt beispielhaft, dass sich künftige Entwicklungen in der Lehrerbildung in Bayern an unserem hohen Qualitätsstandard messen lassen müssen", sagte Hohlmeier.


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