Denkmal Rieden

Für die Instandsetzung des Alten Rathauses in Rieden (Gemeinde Hausen bei Würzburg, Regierungsbezirk Unterfranken) hat Kunstminister Thomas Goppel für das Jahr 2006 130.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds für Denkmalpflege bewilligt. Der Entschädigungsfonds wird gemeinsam vom Freistaat Bayern und den Kommunen getragen.

19.09.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Bei dem Alten Rathaus in Rieden handelt es sich um einen Fachwerkbau aus dem Jahre 1685. Beredtes Zeugnis für die besondere Bedeutung des typisch fränkischen Bautyps "Dorf-Rathaus" in seiner erweiterten Funktion als Sitz des seit 1572 bezeugten Zentgerichts Eichelberg ist die Arrestzelle mit dem außen angebrachten Pranger. Konstruktion und Grundrissstruktur des Baudenkmals sind nahezu vollständig erhalten geblieben. Über den Vorplatz wird sowohl die Arrestzelle als auch der vormalige, durch gefassten Unterzug mit Säule ausgestattete Ratssaal erreicht. Bemerkenswert ist die durchwegs gut erhaltene bauzeitliche Ausstattung wie der Großteil der Fenster und Türen oder die Fachwerkfassungen im ersten Obergeschoss.


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