Der Weg zur gelben Marke

Sprachen verbinden: Dies beweist die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens Langenscheidt. Am 1. Oktober 1856 von Gustav Langenscheidt in Berlin mit einem Französisch-Selbstlernkurs gegründet, zählt das Verlagshaus heute zu den bedeutendsten Medienunternehmen der Welt. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums ist soeben die Verlagsgeschichte "150 Jahre Langenscheidt. 1856–2006" erschienen. Verfasst wurde die Chronik von der auf Buchhandelsthemen spezialisierten Journalistin Maria Ebert.

04.09.2006 Pressemeldung Langenscheidt GmbH & Co. KG

Wer sich im 21. Jahrhundert mit Unternehmensgeschichte befasst, muss die Rahmenbedingungen unternehmerischer Entscheidungen ausleuchten und – speziell bei einem Familienunternehmen – nach den Hintergründen fragen, die bestimmte Entwicklungen ausgelöst haben. Hierzu hat die Familie Langenscheidt der Autorin ihr Firmenarchiv geöffnet. Da im Zweiten Weltkrieg wichtige Teile dieses Archivs zerstört wurden, forschte Maria Ebert auch in wissenschaftlichen Archiven und Bibliotheken des In- und Auslands. Außerdem haben ihr die persönlich haftenden Gesellschafter Andreas Langenscheidt (54) und Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt (85) in zahlreichen Gesprächen Rede und Antwort gestanden.

Aus verschiedensten Quellen ist eine ebenso sachkundige wie spannende Beschreibung der wechselvollen Historie des weltbekannten Verlagshauses entstanden. Der rapide Aufschwung des in Berlin gegründeten Langenscheidt Verlags im 19. und frühen 20. Jahrhundert, die spannende Phase des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, die Gründung einer Niederlassung in München sowie die zunehmende Internationalisierung seit 1981 sind Eckpunkte der Erfolgsgeschichte der gelben Marke mit dem blauen "L". Abgerundet werden die detaillierten Informationen durch rund 200 eigens für den Band fotografierte Bilddokumente sowie Grafiken zur Umsatzentwicklung des Unternehmens.

Auf insgesamt 124 Seiten werden zunächst chronologisch die wichtigsten Stationen der 150-jährigen Verlagsgeschichte aufgeführt. Im zweiten Teil folgen Biografien der vier Verleger Gustav Langenscheidt (1832–1895), Carl Langenscheidt (1870–1952), Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt (*1921) und Andreas Langenscheidt (*1952). Der dritte Teil der Publikation stellt in vier Kapiteln die Entwicklung der Verlagsgruppe dar, die zu den wenigen ausgewiesenen Markenartiklern der Buchbranche gehört. Langenscheidt, seit seiner Gründung am 1. Oktober 1856 ununterbrochen im Besitz der Familie, hat im vergangenen Jahr weltweit 255 Millionen Euro umgesetzt.

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Maria Ebert, geb. 1963 in Stuttgart, studierte nach einer Ausbildung zur Verlagskauffrau Sprach- und Literaturwissenschaften sowie Kunstgeschichte an den Universitäten Tübingen und Kiel. An der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erwarb sie 1990 den Grad einer M.A. Seit 1990 lebt und arbeitet sie in Dortmund – bis 1999 als Redakteurin der Fachzeitschrift "Buchreport", seither als Publizistin und Autorin mehrerer Bücher, darunter die Verlagsgeschichte "150 Jahre Langenscheidt. 1856–2006" (2006), der Architekturführer "Hundert Jahre Bauen in Westfalen" (2004) sowie die Reisebücher "Sizilien. Schaubühne der Kulturen" (1996) und "Das alte Rom" (1994).

Ansprechpartner

Gabriele Becker - Die Agentur für Presse und Öffentlichkeit
Nymphenburger Straße 101 / Rückgebäude
80636 München
Telefon: 089 - 15 82 02 06
Fax: 089 - 15 82 02 08
E-Mail: presse@langenscheidt.de


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