Die nächste PISA Runde

(bikl) Für rund 50.000 Schüler in Deutschland wird der Begriff PISA in den nächsten Wochen wieder eine besondere Bedeutung haben. Denn die internationale Vergleichsstudie geht in die nächste Runde.

07.04.2006 Artikel

An der eigentlichen Stichprobe werden in Deutschland rund 4500 Schüler teilnehmen. Dabei werden 15-Jährige an 230 Schulen getestet, jeweils 25 Schülerinnen und Schüler pro Schule. Für die zusätzliche nationale Ergänzungsstichprobe (PISA-E), bei der die Bundesländer miteinander verglichen werden, müssen sich allerdings insgesamt 48.000 Schülerinnen und Schüler den Tests stellen

2006 liegt der Schwerpunkt der PISA-Studie auf der naturwissenschaftlichen Grundbildung. Dabei werden Aufgaben aus den grundlegenden Bereichen der Physik, der Chemie, der Biologie und der Geowissenschaften gestellt. Lesen und Mathematik werden eher als Nebenkomponenten betrachtet.

Die PISA-Studie wird im Auftrag der OECD (Organisation for Economic Cooperation and Development) durchgeführt und von einem Internationalen Konsortium unter Leitung des Australian Council for Educational Research (ACER) koordiniert. Die Nationale Projektleitung für Deutschland liegt beim Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel.

Mit den Ergebnissen des internationalen Vergleichs ist Ende 2007 zu rechnen, die Befunde aus PISA-E werden im Herbst 2008 vorliegen.

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