edutr@in 2004: "Ausbildertage" - Plattform zum Austausch aktueller Fragen, Erfahrungen und Konzepte der Ausbildung
Zum zweiten Mal finden auf der edutr@in - Kongress und Fachmesse für neue Lernkonzepte in Schule, Berufs- und Erwachsenenbildung - vom 10. bis 11. November 2004 die "Ausbildertage" statt. Dieser Fachkongress wurde erstmals im Jahr 2003 als Plattform für Ausbildungsverantwortliche durchgeführt und beschäftigt sich u.a. mit dem Einsatz neuer Medien und innovativer Bildungskonzepte in der Berufsbildung.
31.10.2004 Pressemeldung edutr@in c/o KMK - Karlsruher Messe- und Kongress-GmbHDie Vortragsreihe hat sich thematisch erweitert und bietet an beiden Tagen Gelegenheit für die Diskussion, für aktuelle Fragen der Ausbildung und der Ausbildungsordnungen, für die Präsentation neuer Konzepte und zum Erfahrungsaustausch. Referenten aus zahlreichen namhaften Unternehmen u.a. von der Metro AG, DaimlerChrysler, vom ABB Training Center Rhein-Neckar und vom DGB Baden-Württemberg beschäftigen sich in mehreren Sektionen und Workshops mit aktuellen Themen der beruflichen Ausbildung. Highlights des Eröffnungstages ist die Podiumsdiskussion "Aus- und Weiterbildung im Umbruch", die von Eike Brüggemann, IHK Karlsruhe, moderiert wird. Diese Veranstaltung findet um 17.00 Uhr im Weinbrennersaal statt und ist für die Öffentlichkeit kostenlos zugänglich.
Die Sektion "Prozessorientierung in der Berufsbildung - Ausbildung im Arbeitsprozess" am 10. November 2004 versteht sich als Forum für den praxisnahen Austausch innovativer Ansätze in der Berufsbildung. Sie wird vom Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und dem Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gestaltet. Anke Bahl, BIBB, Bonn, Thomas Reglin, f-bb, Nürnberg, und Dr. Gert Zinke, BIBB, Bonn, setzen sich mit den veränderten Möglichkeiten einer betriebsbezogenen Ausbildung der Unternehmen auseinander. Neue Ausbildungsordnungen in den Metall- und Elektroberufen sowie die geforderte Prozessorientierung haben zur Folge, dass die Ausbildung in Zukunft neu geplant, organisiert und durchgeführt werden muss. Der dadurch vor allem in der Anfangsphase entstehende erhöhte Arbeitsaufwand im Unternehmen und die Vorstellung neuer Konzepte sind weitere Inhalte dieser Sektion. In drei aufeinanderfolgenden Vorträgen "Infrastruktur arbeitsplatznahen Lernens", "Von der Lerninsel zur Prozesslernwerkstatt (PLW) - ein Konzept und Erfahrungen aus der Autoindustrie" und "Arbeitsprozessorientierung durch den Einsatz von Lernaufgaben" werden diese Inhalte aufgegriffen und vertieft.
Am Folgetag beschäftigen sich Eike Brüggemann, IHK Karlsruhe, und Hans-Friedrich Mayer, METRO AG, Düsseldorf, mit dem Thema "Zukunft der dualen betrieblichen Ausbildung im Zeichen der Globalisierung". In einem Kurzvortrag wird auf den Harmonisierungszwang zwischen dualer Berufsausbildung im deutschsprachigen Raum und der schulischen Ausbildung anderer EU-Länder eingegangen. "Die Auswirkungen der Globalisierung auf die Aus- und Weiterbildung der betrieblichen Praxis" sind Gegenstand eines weiteren Vortrags. Im Anschluss wird die europaweite Zertifizierung beruflicher Weiterbildungsmaßnahmen am Beispiel einer Zusammenarbeit mit Polen dargestellt.
Die Sektion "Schule & Wirtschaft: Erfahrungen mit arbeitsprozessorientierter Ausbildung und Weiterbildung" am 11. November 2004 beleuchtet die Bemühungen von Arbeitgebern und Gewerkschaften, den Arbeitsplatz zu einem Ort des Lernens, der betrieblichen Aus-, Weiter- und Fortbildung, zu entwickeln. Gemeint ist eine individuell abgestimmte, bedarfsorientierte Weiterbildung am Arbeitsplatz, bei der der Arbeitnehmer über einen virtuellen Lernraum Lerneinheiten zur Lösung eines Problems beziehen kann. Die Besonderheiten dieser Lernmethode sind, dass der Anwender selbstständig im Netz lernt und hierbei durch einen in den Lernprozess integrierten Coach geführt wird. Ulrich Reißler, DaimlerChrysler, Mannheim, und Welf Schröter, DGB Baden-Württemberg, Stuttgart, präsentieren in diesem Zusammenhang gelungene und "kluge" Anwendungen bzw. Pilotprojekte zur arbeitsprozessorientierten Aus- und Weiterbildung von DaimlerChrysler und vom Elektro Technologie Zentrum (etz) Stuttgart. Der am gleichen Tag geplante Workshop "Motivation in der Berufsausbildung" von Welf Schröter, befasst sich u.a. mit der Frage, warum junge Menschen heute wenig motiviert sind, in Beruf und Arbeitswelt einzusteigen, was die Gründe dafür sein könnten und wie dieser Entwicklung entgegengewirkt werden kann.
Ansprechpartner
edutr@in c/o KMK - Karlsruher Messe- und Kongress-GmbHFestplatz 9
76137 Karlsruhe
Web: http://www.edutrain-karlsruhe.de/
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