Erdsiek-Rave für neue Finanzierung der Patentverwertungsagentur

"Die Patentverwertungsagentur Schleswig-Holstein (PVA) leistet gute Arbeit. Wir müssen die künftige Finanzierung der Agentur für die Zukunft solide und dauerhaft gestalten. Eigene Erträge aus der Verwertung sind erst mittelfristig zu erwarten", sagte Wissenschaftsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (24. September) im Landtag von Schleswig-Holstein. Die Gesellschafter seien finanziell auf Dauer damit überfordert, die Arbeit der PVA zu finanzieren.

24.09.2004 Schleswig-Holstein Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung

"Für 2004 haben wir auf Antrag der Hochschulen 125.000 Euro aus dem Innovationsfonds bewilligt - mit der Auflage, ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept für die Zukunft der PVA zügig zu entwickeln" erklärte die Ministerin. Für Erdsiek-Rave könnte ein neues Finanzierungsmodell in einer engeren Verbindung von PVA und der neuen Wirtschaftsförderung und Technologietransfer GmbH Schleswig-Holstein (WTSH) bestehen. Ziel der Neustrukturierung der Wirtschafts- und Technologieförderung sei ja gerade eine Bündelung der Kräfte, um in diesem Bereich noch schlagkräftiger zu werden. Dazu werde der Vorsitzende des PVA-Aufsichtsrats Gespräche mit dem Vorstand der WTSH führen. Die Ministerin rief dazu auf diese Gespräche abzuwarten: "Ich setze auf die konstruktive Haltung beider Partner".

Die PVA wurde Anfang 2002 als Serviceeinrichtung der Hochschulen gegründet, mit dem Ziel an den Hochschulen eine professionelle Patentverwertung aufzubauen und zu betreiben. Bisher sind 182 Erfindungen bearbeitet worden, es hat 74 Patentanmeldungen und 11 erteilte Patente gegeben. Hinzu kommen einige Ausgründungen.


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