Erdsiek-Rave: Gründung des Freundeskreises Jüdisches Museum ist ein Beispiel für Kooperation von Ehrenamt und öffentlicher Einrichtung
"Die Gründung des Freundeskreises Jüdisches Museum Rendsburg ist ein Zeichen bürgerschaftlichen Engagements und ein Signal für die produktive Kooperation zwischen Ehrenamt und öffentlicher Einrichtung", sagte Kulturministerin Ute Erdsiek-Rave heute in Rendsburg. Die Übertragung des Museums von einem ehrenamtlich arbeitenden Kulturverein in die Hände der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen habe nicht dazu geführt, dass Bürgerinnen und Bürger sich weniger einbrächten. Nach wie vor würden viele Aufgaben von ehrenamtlich Aktiven bewältigt.
31.01.2005 Pressemeldung Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung"Ich bin sehr froh, dass in Rendsburg - durch bürgerschaftliche Initiative - nach und nach eine Gedenkstätte und ein Museum entstanden sind, die sich mit der Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein beschäftigen", so Erdsiek-Rave weiter. Das Jüdische Museum überzeuge mit seinen Ausstellungen, mit der Sammlung und dem Veranstaltungsprogramm. Es zeichne sich durch seine Vielfalt und fundierte Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte und Kultur aus, lobte die Ministerin. "Hier werden Tradition und Historie bewusst gemacht. Zugleich wird ein Zeichen gesetzt für die Gegenwart und für die Zukunft".
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