Für eine neue Schulkultur

Verhaltensprobleme bei Schülern, Verweigerung und aggressives Verhalten – nicht nur an so genannten "Problemschulen" bremsen Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer Hauptaufgabe, den Unterrichtsstoff zu vermitteln. Eine Erfahrung, die Lisa C. Steindorf, Leiterin des Zentrums für Friedenspädagogik Hofheim, teilt. Obwohl die Grundschullehrerin ihr bestes gab, war sie ständig mit Disziplinproblemen beschäftigt. Ein Zustand, den Steindorf nicht als normal hinnehmen wollte. Auf der Suche nach einer Lösung stieß sie auf das kanadische Schulprogramm "Auf dem Weg zu einer friedvollen Schule" – eine Initiative der Pädagogin Shirley Everett. Gemeinsam mit dem Cornelsen Verlag stellen Everett und Steindorf das bisher einzigartige Programm deutschlandweit unter dem Namen Frieden lernen in einem Praxisbuch vor.

07.04.2006 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Ziel von Frieden lernen ist es, eine kreative und harmonische Lernumgebung zu schaffen, in der Menschen respektvoll und friedlich miteinander umgehen. "Wir möchten Lehrkräfte in ihrer täglichen Arbeit stärken und helfen, ein respektvolles Arbeitsfeld zu schaffen", erklärt Steindorf. Eine der ersten deutschen Schulen, die Frieden lernen einführte, ist die Staatlich Kooperative Gesamtschule am Schwemmbach in Erfurt. "Seitdem hat sich das Unterrichtsklima weiter verbessert.", berichtet Schulleiter Jochen Lutze. Das ganzheitliche Konzept spricht alle Aspekte schulischen Zusammenlebens an und richtet sich dabei an Schülerinnen und Schüler ebenso wie an Lehrer und Eltern.

Dieser umfassende Ansatz unterscheidet Frieden lernen von anderen Anti-Gewalt-Programmen. Das Buch stellt ein umfassendes Programm für die erste bis sechste Klasse vor, mit dessen Hilfe soziale Kompetenz aufgebaut wird. Den Kern bilden sechs Bausteine: Einzelne Lektionen zu den Themen Lebensführung, Selbstwertgefühl, Disziplin und Respekt, Konfliktlösung und Gewaltprävention, Umgang mit Schikane und Mitschüler-Mediation verdeutlichen und üben die Idee des respektvollen Umgangs miteinander auf kindgerechte Weise. Schritt für Schritt lernen Kinder so, eigene Schwächen und Stärken zu akzeptieren, sie entwickeln Einfühlungsvermögen sowie kommunikative Fertigkeiten und üben, Konflikte friedlich zu lösen. Die gesamte Schule führt einheitliche Regeln ein, mit denen Probleme und Konflikte gelöst werden. So entsteht nicht nur ein angenehmes Schulklima. Es gibt auch wieder mehr Zeit für das, wofür Schule eigentlich da ist: das Lernen.

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14197 Berlin
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