"GALILEO – Technik und Anwendung"

Die Bedeutung des europäischen Satelliten-Navigationssystems GALILEO für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Bayern hat Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Freitag in München bei der Eröffnung des Informationsworkshops "GALILEO – Technik und Anwendung" unterstrichen. Anwendungsfelder eröffneten sich in nahezu allen Wissenschaftsgebieten – Innovationen und neue Produktideen lägen sozusagen "in der Luft".

10.02.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Neue Impulse – unter anderem durch die im Vergleich zu GPS viel größere Genauigkeit von GALILEO – seien beispielsweise bei Einrichtungen für die Notrufabsendung und Notfallrettung, auf dem Gebiet des Verkehrsmanagements und der Routenplanung sowie im Bereich des Umweltschutzes und der Landwirtschaft, der Meteorologie, aber auch des Tourismus und der Telekommunikation zu erwarten. Goppel wies darauf hin, dass Bayern über eine hervorragende Infrastruktur für Forschung und Entwicklung verfügt. "Mit den Instituten der staatlichen Universitäten, der Universität der Bundeswehr und den Fachhochschulen sowie den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und nicht zuletzt dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bietet der Forschungsstandort Bayern hervorragende Voraussetzungen für das Projekt GALILEO", so der Minister.

Zusammen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert die Europäische Union eines der größten europäischen Technologieprojekte. Im Jahre 2011 sollen 30 Satelliten die Erde umkreisen, kontrolliert durch ein Netz von Bodenstationen. Die ersten beiden GALILEO-Testsalliten starten im Jahr 2006. Deutschland und vor allem Bayern sind an der Entwicklung von GALILEO maßgeblich beteiligt.


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