Gespräch zwischen Kultusminister Mannsfeld und der GEW Sachsen zum Thema Grundschulen
28.05.2004 Sachsen Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus
"Die qualitativen Verbesserungen, die wir im kommenden Schuljahr in den sächsischen Grundschulen umsetzen, stellen hohe Anforderungen an die Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer. Englisch ab Klasse drei und die flexible Schuleingangsphase mit einer individuelleren Betreuung der Erst- und Zweitklässler sind zwei Stichworte dazu. Ich weiß, dass unsere Lehrerinnen und Lehrer sich diesen Aufgaben mit Engagement stellen. Und ich bin auch der Meinung, dass man mit Blick auf diese neuen Aufgaben über die Arbeitszeit reden muss, die im Jahr 1997 zwischen den Tarifpartnern in Form einer Teilzeitvereinbarung geregelt wurde. Dieser Akt solidarischen Verhaltens hat damals dazu geführt, dass trotz dramatisch sinkender Schülerzahlen keine Lehrerin und kein Lehrer entlassen werden musste. Ich setze mich in den Verhandlungen zum neuen Doppelhaushalt dafür ein, dass die neu auf die Grundschullehrerinnen und -lehrer zukommenden Aufgaben beim Umfang ihrer künftigen Arbeitszeit angemessen berücksichtigt werden."
So kommentiert der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, ein Gespräch, das er am heutigen Freitag mit Vertreterinnen und Vertretern der GEW Sachsen unter Leitung ihrer Vorsitzenden Dr. Sabine Gerold geführt hat. Dabei wurde vereinbart, noch vor Ende des Schuljahres einen Abgleich der Datenlage vorzunehmen, auf deren Basis weitere Gespräche stattfinden sollen.
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