GEW: "Kein Anlass für selbstzufriedenes Schulterklopfen"
"Keinen Anlass für selbstzufriedenes Schulterklopfen" sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Vorfeld der Veröffentlichung der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". Es sei nicht zu erwarten, dass die Untersuchung Deutschland "im Bildungsbereich große Sprünge nach vorn" attestieren wird. Die Studie wird morgen veröffentlicht.
12.09.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft"Nach wie vor sind wichtige Fragen nicht gelöst: Die Lese- und Rechenkompetenz von über 20 Prozent der 15-Jährigen ist mangelhaft. Sie sind die 'Risikogruppe' in unserer Gesellschaft", sagte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer. "Andererseits gibt es in Deutschland viel zu wenige junge Menschen, die ein Hochschulstudium abschließen. Wir brauchen mehr hochqualifizierte Menschen, um die Innovationsfähigkeit des Landes zu sichern und zu verbessern."
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