GEW Niedersachsen beteiligt sich an Warnstreik und Kundgebung am 4. März in Hannover

Die Bildungsgewerkschaft GEW Niedersachsen beteiligt sich gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und GdP am Warnstreik und an der zentralen Kundgebung am 4. März in Hannover.

03.03.2008 Niedersachsen Pressemeldung GEW Niedersachsen

"Da die Arbeitgeber auch in der vierten Verhandlungsrunde kein seriöses Angebot vorgelegt haben, stehen die Zeichen jetzt auf Streik", sagte Rüdiger Heitefaut, für Tarif-politik zuständiger Gewerkschaftssekretär des GEW-Landesverbandes. Die Kündigung der Arbeitszeit für die Kommunal- und Bundesbeschäftigten durch die Arbeitgeber mit dem Ziel der 40-Stunden-Woche sei ein deutliches Signal, dass die Arbeitgeber keine Lösung im Wege von Verhandlungen suchten.

Die GEW-Mitglieder bei der Bundeswehrfachschule in Hannover und bei kommunalen Arbeitgebern erwarten deutliche Einkommenssteigerungen ohne Arbeitszeitverlänge¬rung. Mit der Politik des Reallohnverlustes müsse endlich Schluss sein, sind sich die Beschäftigten einig. "Gemeinsam mit den anderen Gewerkschaften GdP und ver.di wollen wir am morgigen Dienstag in Hannover ein sichtbares Zeichen für eine spürbare Lohnerhöhung setzen", erklärte Heitefaut.

GEW, GdP und ver.di fordern für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen 8% mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro im Monat. "Jetzt sind die Beschäftigten dran, auch die GEW-Mitglieder wollen nicht länger arbeiten für weniger Geld, sondern am Wirtschaftsaufschwung teilhaben", betonte Heitefaut abschließend.

Rückfragen an: Rüdiger Heitefaut 0171/3537529

Ansprechpartner

GEW Niedersachsen

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